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Rockwell-Frequenzumrichter im Studio 5000 konfigurieren

Die Maschinenbauer sind ständig bemüht, ihre Maschinen zu verbessern und gleichzeitig Kosten und Komplexität zu verringern. Der neue Allen-Bradley-Frequenzumrichter vom Typ PowerFlex 527 aus dem Hause Rockwell Automation unterstützt Maschinenbauer dabei, diese zentralen Ziele zu erreichen. Die Neuvorstellung ist der erste Frequenzumrichter, der exklusiv für den Betrieb mit einer Logix-Steuerung entwickelt wurde. Der Antrieb setzt die Fähigkeiten der Steuerung ein und nutzt als Software-Paket den Rockwell Software Studio 5000 Logix Designer, um die Maschinenentwicklung und den Maschinenbetrieb zu vereinfachen. Der Frequenzumrichter eignet sich als Ergänzung für Maschinen mit SPSen des Typs Allen-Bradley CompactLogix, ControlLogix oder GuardLogix und Allen-Bradley-Kinetix-Servoantrieben. Er nutzt dieselben integrierten Achssteuerungsbefehle wie auch die Servoantriebe. So ist eine einheitliche Parametrierung, Konfiguration, Programmierung und Steuerung beider Antriebstypen möglich, und das spart Entwicklungszeit. Der PowerFlex 527 ist zudem eine kostensparende Lösung für Maschinenanwendungen wie Pumpen, Lüfter, Zuführ- und Abführbeförderer, die einfache Geschwindigkeitsregelung für asynchrone Motoren benötigen. Der Servoantrieb übernimmt die feinere Motorsteuerung mit Geschwindigkeit, Drehmomentaufnahme und Positionskontrolle. "Bis jetzt war es für die meisten Maschinenbauer nicht üblich, ihre variablen Frequenzumrichter ähnlich wie ihre Servoantriebe zu programmieren, aber der Mehrwert wird schnell deutlich", sagt Michael Müller, Business Manager bei Rockwell Automation. "Bei der Entwicklung dieses Frequenzumrichters standen eine geringere Designkomplexität, optimaler Leistungsgrad und die nächste Stufe der Premier Integration im Fokus." Mit Premier Integration können Nutzer die PowerFlex-Frequenzumrichter nahtlos in die Integrated Architecture von Rockwell Automation integrieren. Auf diese Weise reduzieren sich die Zeit und die nötigen Werkzeuge um das System zu konfigurieren und zu programmieren. Der PowerFlex 527 bietet ein neues Level der Premier Integration, denn er verwendet die vordefinierten Achssteuerungsbefehlssätze aus Studio 5000 für die Maschinensteuerung und Motorsynchronisierung. Einmal programmiert kann die Konfigurationsdatei des Frequenzumrichters einfach auf eine neue Maschine übertragen werden, ohne die Daten mühsam Zeile für Zeile kopieren zu müssen. Zudem erkennen die Logix-Steuerungen einen ausgetauschten Frequenzumrichter automatisch und laden alle Konfigurationseinstellungen über EtherNet/IP, wodurch Ausfallzeiten reduziert werden können. Der PowerFlex 527 verwendet eine standardisierte Ethernet/IP-Infrastruktur und bietet integrierte Dual-Port-Ethernet/IP-Funktionalität. Die Infrastruktur ermöglicht integrierte Sicherheit, wodurch sich die Hardware-, Verdrahtungs- und Arbeitskosten bei der Implementierung einer SIL3/PLe-Sicherheitslösung senken lassen. Die Nutzung integrierter Sicherheit reduziert den Platzbedarf im Schaltschrank und ermöglicht Zugriff auf Diagnosedaten zu Maschinensicherheit, ohne dazu Leistungsschütze oder Relais zu benötigen. Der neue Frequenzumrichter ist das erste Mitglied der Allen-Bradley-Familie, das dies ermöglicht. Der Umrichter bietet zudem eine eingebaute Safe-Torque-Off-Option für festverdrahtete Sicherheit. Der Umrichter ist in fünf Baugrößen mit einem Leistungsbereich von 0,4 bis 22 kW und in globalen Spannungsklassen von 100 bis 600V verfügbar.

Rockwell Automation GmbH

Dieser Artikel erschien in SPS-MAGAZIN 7 2015 - 09.07.15.
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