Durchgehender CAD/CAM-Verbund mit NC-Simulation

Entwicklung trifft Fertigung

Brasseler, Hersteller von Systemen für die Medizintechnik, hat seine Produktentwicklung und Fertigung in einem durchgehenden CAD/CAM-Prozess vernetzt. In diesem Rahmen nutzt das Unternehmen eine einheitliche Simulationslösung - auch für anspruchsvolle Werkzeugmaschinen und Mehrachs-Langdrehmaschinen. Der entscheidende Punkt: Die Simulation basiert direkt auf dem NC-Code damit die im Postprozessor gespeicherten, komplexen Fertigungsinformationen bestmöglich in die Simulation einfließen können.

Bild: Gebr. Brasseler GmbH & Co. KGBild: Gebr. Brasseler GmbH & Co. KG
Blick in die Produktion: Die Firma Brasseler stellt vor allem rotierende Instrumente für die Zahnmedizin her

Das Unternehmen Brasseler steht regelmäßig vor der Herausforderung, neue, häufig kundenspezifische Produkte zu entwickeln und in die Produktion zu überführen. Bis vor wenigen Jahren war das aufgrund des klassischen Medienbruchs zwischen Produktentwicklung und Fertigung, ein iterativer, oft aufreibender und zeitaufwendiger Prozess. Die Entwürfe wurden mit unterschiedlichen Tools erstellt, auch in der Fertigung gab es keine einheitliche NC-Lösung. Nur in bestimmten Fällen konnte auf herstellerseitige Lösungen mit leistungsfähiger Programmiersoftware und integrierter Simulation zurückgegriffen werden. Meist wurde der NC-Code aber selbst per Editor geschrieben und dann auf der Maschine getestet. Die betreffenden Maschinen fielen dann relativ lange für die Produktion aus.

SPRING Technologies GmbH

Dieser Artikel erschien in SPS-MAGAZIN 5 2017 - 22.05.17.
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