Blaue Sende-LEDs für optische Inkremental-Drehgeber

Verdoppelte Signalgüte

Mit der BlueBeam-Technologie erhöht sich die Präzision und Robustheit optischer Inkremental-Drehgeber. Die ENI58IL Drehgeber setzten die Technologie bereits ein und bieten Leistungsmerkmale, die optische Infrarot-Drehgeber bestenfalls in hoch performanten Sonderlösungen erreichten.

Bild: Pepperl+Fuchs GmbHBild: Pepperl+Fuchs GmbH
Mit der BlueBeam-Technologie ist eine Toleranz der Phasenlage von A zu B von weit unter 10 Prozent garantiert, was im Vergleich zu IR-Drehgebern mehr als eine Verdopplung der Signalgüte bedeutet.

Die wachsenden Anforderungen an die Genauigkeit und Dynamik lassen Entwickler von Maschinen oder Anlagen oft zu Drehgebern mit optischem Abtastprinzip greifen. "Allerdings wachsen auch die Anforderungen an die Robustheit der eingesetzten Komponenten", betont Stefan Horvatic, Leiter Produktmanagement bei der Pepperl+Fuchs Drehgeber GmbH. Das gilt nicht nur für extreme Anwendungsfelder wie Offshore- und Heavy-Duty-Anwendungen oder das breite Spektrum des Mobile Equipments, sondern zunehmend auch im Umfeld der industriellen Automation. Dort werden die Prozesse schneller, Taktzeiten kürzer und steigende Produktivität sowie wachsende Ansprüche an die Prozesssicherheit und Produktqualität führen zu höheren Belastungen der Fertigungseinrichtungen. "Immer häufiger werden hoch performante Drehgeber mit Leistungsmerkmalen gefordert, die direkt auf die jeweilige Anwendung zugeschnitten sind und aufwendig gefertigt werden müssen", bestätigt Horvatic, der sich damit auf die seit Jahrzehnten nahezu unveränderte Technologie der optischen Abtastung mit Infrarotlicht bezieht: "Die Zukunft der optischen Inkremental-Drehgeber gehört der neuen BlueBeam-Technologie", prophezeit der Produktmanager.

Pepperl+Fuchs GmbH

Dieser Artikel erschien in SPS-MAGAZIN 7 2017 - 10.07.17.
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