Mobile Collaboration

Sicherheit bei Fernwartungen nicht vernachlässigen

Tools für die mobile Zusammenarbeit erleichtern Fernwartungen als Teil von Smart Maintenance. Dabei kommt es in Industriebetrieben zum Austausch hochsensibler Daten. Damit diese nicht in die falschen Hände geraten, ist Vorsicht geboten - und ein passendes Sicherheitskonzept.

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Bei Fernwartungen ist eine verschlüsselte Kommunikation essenziell für den Schutz der Daten.

Anwendungen für Fernwartungen oder Remote Services haben für eine enorme Steigerung der Effizienz in der Produktion gesorgt. Lange Anfahrtswege und Reisezeiten fallen weg, Expertenwissen und wichtige Informationen stehen schneller zur Verfügung. Ganze Teams können sich standortunabhängig miteinander austauschen. Dafür nutzen sie Softwareanwendungen, die eine unkomplizierte Kommunikation und den Datentransfer ermöglichen. Nicht immer handelt es sich dabei um vom Unternehmen autorisierte Lösungen. In Zeiten explodierender Zahlen mobiler Endgeräte und nahezu flächendeckender Mobilfunknetze greifen Mitarbeiter schnell auf populäre Dienste wie WhatsApp, Dropbox oder OneDrive zurück, um sich mit Kollegen oder anderen Projektteilnehmern auszutauschen. Damit entziehen sie sich nicht nur der Kontrolle der eigenen IT-Administration, sondern laufen Gefahr gegen Datenschutzgesetze oder Verträge mit Partnern zu verstoßen. Obendrauf riskieren sie ein Durchsickern sehr sensibler Informationen. So drohen Unternehmen schnell rechtliche sowie wirtschaftliche Konsequenzen. Geleakte Videos, die Mängel an eigenen Produkten oder Dienstleistungen dokumentieren, wären in vielerlei Hinsicht ein Worst-Case-Szenario. Unternehmen sind deshalb gefordert, für Fernwartungen und Remote Services ihren Mitarbeitern passende Tools zur Verfügung zu stellen. Diese sollten einerseits deren Bedürfnissen entsprechen und andererseits die notwendigen Anforderungen an Sicherheit und Compliance erfüllen.

Beeware GmbH

Dieser Artikel erschien in SPS-MAGAZIN 8 2017 - 11.08.17.
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