Von der Komponente zum einbaufertigen Sicherheitssystem

Paketlösung

Auf Applikationen abgestimmte Sicherheitssysteme bestimmen mehr und mehr die Strategie von Sick, wenn es um die Zukunft der funktionalen Sicherheitstechnik geht. Ziel ist es, OEMs mit einbaufertigen Paketen zu bedienen. Diese beinhalten die Hardware samt der kompletten Dokumentation und alle für die Zertifizierung relevanten Informationen. Interessant ist dieser neue Weg für die Fertigungsindustrie auch deshalb, weil das Unternehmen diese Systeme um speziell darauf abgestimmte Sicherheitsdienstleistungen erweitert. Dazu zählt auch die Begleitung der Inbetriebnahme anspruchsvoller Modernisierungsprojekte.

Bild: Sick AGBild: Sick AG

Es ist gut zu wissen, dass Türen geschlossen sind, wenn sich dahinter Gefahren verbergen. Gut für die Gesundheit ist es ebenfalls, wenn das Betreten vermeindlich ungefährlicher Zonen sicher erkannt wird, weil Maschinenbewegungen Verletzungen hervorrufen können. Sicherheitsschalter mit Zuhaltung oder auch feinmaschige Lichtvorhänge funktionieren in der täglichen Praxis recht statisch. Kommt es zu einem in der Steuerung definierten Ereignis, wird die Maschine in einen festgelegten sicheren Zustand versetzt. Der Strauß an verfügbaren Sicherheitsfunktionen ist bunt, ebenso die im Automatisierungsmarkt erhältlichen Komponenten. Doch gerade mit dem aktuellen Blick auf Industrie 4.0 stellt sich bei der Sicherheitstechnik die Frage, wie flexibel Sensorik und Aktorik in Zukunft zusammenspielen müssen. Zudem: Wie viel Intelligenz ist vonnöten, um sich anpassen zu können, wenn sich die Produktionsbedingungen dynamisch verändern. Was sich hinter diesem Ansatz konkret verbirgt, wird am Sicherheitssystem Safeguard Detector von Sick deutlich.

Sick AG

Dieser Artikel erschien in SPS-MAGAZIN 9 2017 - 07.09.17.
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