Was muss ein Windenergie-Kabel aushalten?

Starke Kräfte, hoher Abrieb

Torsion, Abrieb, Extremtemperaturen: Leitungen in Windenergieanlagen müssen vielen widrigen Umständen widerstehen. Für seine Anlagen setzt die Firma W2E Wind to Energy auf Kabel und Leitungen des Herstellers Helukabel.

Bild: HELUKABEL GmbHBild: HELUKABEL GmbH

Tagtäglich werden auf der gesamten Welt neue Windkraftanlagen errichtet - die Branche boomt. Dementsprechend voll sind die Auftragsbücher der Firma W2E Wind to Energy in Rostock. Einer der langjährig erfahrenen Ingenieure und gleichzeitig Mitgründer des Windkraftanlagenentwicklers ist Dr. Torsten Schütt, Head of Electrical Engineering. Er sagt: "Überall wo es um die Erzeugung von Strom geht, kommen Kabel und Leitungen eine Schlüsselrolle zu. Die von uns geplanten Windkraftanlagen bewegen sich mittlerweile im Bereich von vier Megawatt. Da kommen mehrere tausend Ampere Stromstärke zusammen. Dafür benötigen wir die entsprechende Verkabelung - für den Stromtransport, aber auch für viele weitere Anwendungen." Dazu gehören etwa Steuer-, Daten- oder Kommunikationsleitungen. In nahezu allen Fällen arbeitet W2E mit dem Hersteller Helukabel als Zulieferer zusammen. Alle Leitungen haben dabei eines gemeinsam, wie Uwe Schenk, Global Segment Manager Wind von Helukabel, anmerkt: "In Windkraftanlagen werden Leitungen richtig gefordert", sagt er. "Unsere Produkte müssen daher eine große Bandbreite von Anforderungen wie Torsionsfestigkeit oder Umweltbeständigkeit erfüllen. Wir stellen durch aufwändige Testverfahren sicher, dass sie denen gewachsen sind." Besonderen Wert legt Helukabel hierbei auf Langlebigkeit. "Windkraftanlagen sind auf eine Laufzeit von mindestens 20 Jahren und mehr ausgelegt", sagt Torsten Schütt. "In dieser Zeit darf es leitungsseitig zu keinen Ausfällen kommen."

HELUKABEL GmbH

Dieser Artikel erschien in SPS-MAGAZIN 9 2017 - 07.09.17.
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