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Virtueller Maschinentest

Der digitale Zwilling im Schaltschrank

Der digitale Zwilling und Industrie 4.0 gehören untrennbar zusammen. Jeder spricht davon, doch die Umsetzung ist für viele noch schwierig. Das will die Firma Machineering ändern. Mit dem machineering Digital Twin sollen sich Maschinenbetreiber den digitalen Zwilling tatsächlich in den Schaltschrank stellen können - und diesen somit in die standardisierten Abläufe einbinden.

Bild: Machineering GmbH & Co. KGBild: Machineering GmbH & Co. KG
Die Digital Twin Box berechnet den digitalen Maschinenzwilling direkt im Schaltschrank.

Mit der Auslieferung einer jeden Maschine erhält der Betreiber dann optimalerweise bereits vom Hersteller den Digital Twin, der mit allen relevanten Daten der entsprechenden Maschine bestückt ist. So läuft die Simulationssoftware industrialPhysics direkt im Schaltschrank. Mit der realen Inbetriebnahme einer Anlage läuft nun der digitale Zwilling als virtuelles Pendant im Schaltschrank - basierend auf Echtzeitdaten der Maschine. Der digitale Zwilling lässt sich so in die Standardproduktion integrieren. Er liefert alle notwendigen Daten für einen reibungslosen Ablauf. Auch die Berechnung komplizierter geometrischer Modelle ist möglich. Durch das virtuelle Testen aller Abläufe im Vorfeld über einen längeren Zeitraum hinweg, lassen sich Maschinen ohne böse Überraschungen real in Betrieb nehmen. Darüber hinaus können durch eine zeitlich vorgeschaltete Look-Ahead-Funktion auftretende Kollisionen erkannt werden bevor sie passieren.

machineering GmbH & Co. KG

Dieser Artikel erschien in SPS-MAGAZIN SPS-Special 2017 - 14.11.17.
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