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Hochpräzise Sechsachs-Parallelkinematik

Schweiß-Hexapode in Serienreife

Das hochpräzise WIG-Schweißen von dünnen Blechen oder exakten Rundnähten ist ein komplizierter Prozess, der bisher weder von herkömmlichen Maschinen noch von Hand zufriedenstellend ausgeführt werden konnte. Der Maschinenbauer Castro entwickelte daher eine Parallelkinematik-basierte Schweißzelle, die durch den Einsatz leistungsstarker Automatisierungstechnik nun Serienreife erreicht hat.

Bild: Beckhoff Automation GmbH & Co. KGBild: Beckhoff Automation GmbH & Co. KG
Castro-Geschäftsführer Udo Massari mit einem Edelstahl-Katalysator für Reinraumtechnologie

Bild: Beckhoff Automation GmbH & Co. KGBild: Beckhoff Automation GmbH & Co. KG
Bei Wigpod läuft der Schweißvorgang in einer hermetisch dichten Zelle ab, da eine reine Inertgas-Atmosphäre nötig ist.

PC-based Control und TwinCAT 3 CNC

Die Schweißnaht, die Castro-Geschäftsführer Udo Massari an einem Titan-Katalysator für Luxusautos zeigt, ist glatt wie eine Silikonfuge: "Es entsteht ein absolut gleichmäßiger Wulst. Wir sind die einzigen, die diese Qualität liefern können." Das schaffe nicht einmal ein Roboter, sondern nur der Wigpod, eine automatisierte Wolfram-Inertgas-Schweißzelle. Deren sechs parallel angeordneten Achsen können ihre Länge verändern und sich in allen drei translatorischen und rotatorischen Freiheitsgraden bewegen. In Kombination mit moderner Steuerungs- und Antriebstechnik von Beckhoff hat die Maschine nun die Serienreife erreicht. Der Umstieg von der zuvor verwendeten Steuerungstechnik auf PC-based Control war unkompliziert. "Innerhalb von vier Monaten hatten wir die komplette Steuerung erneuert sowie die Transformationsanpassung und HMI-Programmierung realisiert", erzählt Massari.

Beckhoff Automation GmbH & Co. KG

Dieser Artikel erschien in ROBOTIK UND PRODUKTION 1 2018 - 01.03.18.
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