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Rotationsmodul mit 5,90 Meter Durchmesser in EMV-Prüflaboren

Der richtige Dreh für die EMV-Prüfung

Die Firma Frankonia ist weltweit als Spezialist für EMV-Prüflabore bekannt. Für ein chinesisches Prüflabor hat das Unternehmen jetzt eine Anlage zur Prüfung von bis zu 20t schweren Komponenten projektiert. Der Drehteller, auf dem die Bauteile geprüft werden, wird über ein großes Igus Rotationsmodul mit 6x10kV Mittelspannung versorgt.

Bild: Frankonia GmbHBild: Frankonia GmbH
Blick in ein EMV-Prüflabor: Größere Prüflinge wie Autos werden auf Drehtischen geprüft. Architektur und Absorber der Kammern gewährleisten eine störungsfreie Umgebung nach internationalen Standards und Normen.

Vom Hörgerät bis zum kompletten Verkehrsflugzeug: Elektromagnetische Verträglichkeit, kurz EMV, ist überall dort wichtig, wo elektrische Ströme fließen. Ein EMV-Test sämtlicher Komponenten gehört dann zu den Standardprüfungen.

Bild: igus GmbHBild: igus GmbH
Grundprinzip des Rotationsmoduls: Eine in beiden Seiten bewegliche Energiekette wird hochkant gestellt und in einer eigens dafür entwickelten Rinne geführt.

Getestet werden sowohl die vom Gerät ausgehenden Störaussendungen als auch - in umgekehrter Richtung - dessen Störfestigkeit, d.h. die Unempfindlichkeit gegenüber externen Störungen durch elektromagnetische Felder. Nach den Tests der einzelnen Komponenten werden diese nach und nach ins Gesamtsystem - z.B. ein Auto oder eben ein Flugzeug - verbaut und in der Wechselwirkung mit den übrigen Komponenten erneut getestet.

igus GmbH

Dieser Artikel erschien in SPS-MAGAZIN 5 2018 - 15.05.18.
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