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Neue Konzepte für IT-Infrastrukturen

Rechenzentrum nach Wunsch

Viele produzierende Unternehmen investieren intensiv in ihre Industrie 4.0-Anwendungen. Mit neuer Software und Hardware ist es aber nicht getan. Industrie 4.0 erfordert vielfach neue Konzepte für die IT-Infrastruktur - bei denen Rechenzentren oft eine wichtige Rolle spielen. Wenn man kein eigenes braucht oder flexibel aufrüsten möchte, könnte der Colocation-Ansatz eine interessante Alternative darstellen.

Bild: Datacenter One GmbHBild: Datacenter One GmbH
Das Rechenzentrum LEV-1 wurde in sechs Monaten errichtet.

Bereits 2014 prognostizierten EMC und IDC in der Studie 'The Digital Universe', dass sich das Datenvolumen weltweit bis 2020 verzehnfachen werde und dies zu erheblichen Engpässen führen könnte. Unternehmen bekommen diese Engpässe bereits zu spüren. Deshalb gehen einige dazu über, die Datenverarbeitung zu dezentralisieren und insbesondere Industrie 4.0-Daten möglichst dort zu verarbeiten, wo sie entstehen. Auf diese Weise sollen Ressourcen wie Rechenleistung, Speicherplatz und Bandbreite geschont werden. Das Hin- und Herschicken kostet aber nicht nur Bandbreite, sondern auch Zeit. Diese liegt zwar nur im Millisekundenbereich, aber wenn anhand der Daten Maschinen und Prozesse gesteuert werden müssen, ist selbst diese Verzögerung häufig schon zu lang. Darüber hinaus müssen viele Sensordaten nicht dauerhaft gespeichert werden. Nach ihrer Verarbeitung vor Ort genügt es oft, die Analyse-Ergebnisse aufzubewahren und die Originaldaten zu löschen.

Datacenter One GmbH

Dieser Artikel erschien in IT&Production Oktober 2018 - 08.10.18.
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