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Flexibles ERP-System bei Läpple Automotive

Luxuskarosserieteile in Großserie

Märkte und Technologien verändern sich ständig, was den Playern und ihren IT-Systemen immer mehr Flexibilität und Agilität abverlangt. Als bei Läpple Automotive ein für das Luxussegment bislang untypischer Großserienauftrag herein kam, überprüfte der Automobilzulieferer die Fertigungsstrukturen und verschlankte sie mithilfe von Lean-Ansätzen. Dabei half das offene und flexible ERP-System von PSI Automotive & Industry.

Bild: Läpple Automotive

Läpple Automotive: größtes Unternehmen der Läpple Gruppe

Gründung: 1919 als kleine Schlosserwerkstatt gegründet,

zu 100 Prozent in Familienbesitz

Mitarbeiter: 1.100 (Gruppe: 2.700)

Umsatz: 317,5 Millionen Euro (Gruppe: 521 Millionen Euro),

Produkte: Pressteile, Platinen, Karosseriekomponenten und -Systeme wie Verstärkungsteile, Türen,

Motorhauben, Seitenwände, Vorderwägen

Wer schon einmal ein Modell einer Premiummarke gefahren ist, hat sehr wahrscheinlich auch schon einmal eine Tür oder Motorhaube von Läpple Automotive geöffnet. Denn das größte Unternehmen innerhalb der international aufgestellten Läpple Gruppe beliefert Hersteller wie BMW, Porsche, Audi und Mercedes. Damit ist das schwäbische Unternehmen einer der führenden Zulieferer für Aluminium-Außenhautkomponenten und führender Spezialist für Blechumformungen im Premiumsegment. Im Werk in Heilbronn werden nicht nur Pressteile und Platinen aller Formen hergestellt, sondern auch Bauteile zu Karosseriekomponenten und -systemen in allen Größen und Schwierigkeitsstufen zusammengefügt. Dazu zählen einfache Verstärkungsteile, aber eben auch komplexe Baugruppen wie Türen, Motorhauben, Seitenwände und komplette Vorderwägen. Auch im Ersatzteilmarkt spielt Läpple eine herausragende Rolle: Mehr als 16.000 Werkzeuge für die Fertigung von über 250 Baureihen hat das Unternehmen auf Lager. Als Hersteller von Karosserieteilen sieht sich Läpple von den zu erwartenden Veränderungen bei den Antriebstechnologien kaum betroffen. Diese Entwicklung ist vielmehr eine Chance für weitere Aufträge, etwa im Leichtbau für Elektroautos. So oder so ergatterte der Zulieferer zuletzt einen der größten Aufträge in der Firmengeschichte. Die Bestellung eines namhaften deutschen Automobilherstellers umfasst die Produktion von sechs Artikeln bzw. Baugruppen - Seiten- und Bodenteile sowie Strukturelemente - mit wenigen Tagen Durchlaufzeit und über mehrere Jahre hinweg. Für die Verantwortlichen war das der Ausgangspunkt die eigenen Fertigungsabläufe auf den Prüfstand zu stellen und zu optimieren. "Bislang gab es bei Läpple Automotive im Grunde keine Großserienaufträge dieser Dimension. Für das Luxus-Segment war das auch nicht typisch", sagt Hans-Peter Rudolph, Projektleiter IT bei Läpple Automotive. "Aber natürlich hat dies Auswirkungen auf die Organisationsprozesse. So war uns recht schnell klar, dass zur Produktionsoptimierung einige Anpassungen vonnöten sind - und zwar idealerweise in der Logik unseres ERP-Systems und ohne die Einführung oder Integration eines neuen Tools."

PSI Automotive & Industry GmbH

Dieser Artikel erschien in IT&Production Juni 2019 - 11.06.19.
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