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Low Cost Automation bei der Zucht von Regenwürmern

Das Wurm-Shuttle von Düren

Massentierhaltung mal anders, nämlich nicht auf Kosten des Tierwohls? Findet man im nordrhein-westfälischen Düren, auch wenn es sich nicht um klassische Nutztiere handelt. Denn dort steht eine professionelle Wurmzucht, vermutlich die einzige in Deutschland und vermutlich die am weitesten automatisierte weltweit. Die nötigen Anlagen dafür wurden vom Unternehmer selbst in bester Daniel-Düsentrieb-Manier entwickelt und gebaut - mit einem Fokus auf kostengünstige, aber zuverlässige Automatisierungstechnik.

Bild: TeDo Verlag GmbHBild: TeDo Verlag GmbH
Ein autonomes Transportfahrzeug beliefert bei Superwurm die Versorgungslinie mit den Wurmkisten.

Würmer stehen hoch im Kurs: Sie sind nicht nur als Köder im Angelsport sehr gefragt. Auch als Futtermittel für exotische Haustiere wie Reptilien werden sie benötigt. Zudem besinnen sich Landwirte und (Hobby-) Gärtner wieder verstärkt auf diese Tiere, die lange Zeit zu Unrecht als Schädlinge gebrandmarkt wurden. Denn Regenwürmer, im Fachjargon Riesenrotwürmer, fressen abgestorbenes pflanzliches Material und lockern dabei den Boden auf. So kann Wasser schneller in tiefere Schichten abfließen, was Staunässe verhindert und den Wurzeln gut tut. Darüber hinaus ist Wurmhumus - also das Stoffwechselprodukt des Rotwurms - ein ausgezeichnetes und chemiefreies Düngemittel. Ô

igus GmbH

Dieser Artikel erschien in SPS-MAGAZIN 6 2019 - 12.06.19.
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