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Twincat Cloud Engineering

Smart Engineering direkt in der Cloud

Die Anwendungsentwicklung von Automatisierungsprojekten rückt in die Cloud. Beckhoff hat auf der SPS 2019 seinen Cloud-basierten Engineeringansatz für Twincat vorgestellt. Damit wandern zentrale Aufgaben des Engineeringprozesses direkt in die Cloud mit dem Ziel, die Applikationsentwicklung und das Arbeiten im Team zu vereinfachen sowie Abläufe zu beschleunigen. Entwicklungs- und Wartungsprozesse sollen effizienter und zukunftssicherer werden. Wir stellen den Twincat Cloud-Ansatz kurz vor.

Bild: Beckhoff Automation GmbH & Co. KGBild: Beckhoff Automation GmbH & Co. KG

Twincat Cloud Engineering ermöglicht eine Instanziierung und Verwendung der existierenden Twincat-Engineering- und -Runtime-Produkte direkt in der Cloud.

Beckhoff Automation GmbH & Co. KGBeckhoff Automation GmbH & Co. KG
Mit Twincat Cloud Engineering lassen sich im Rahmen von Industrie 4.0 auch global verteilte Steuerungssysteme einfach aus der Ferne bedienen und warten.

Der Zugriff erfolgt einfach über die Beckhoff-Webseite, d.h. außer einem Webbrowser sind keine zusätzlichen Softwarekomponenten erforderlich. Registrierte Anwender können auf diese Weise sogar über bisher nicht geeignete Plattformen, wie z.B. Tablet-PCs, mit der Entwicklungsumgebung arbeiten.

Die Ankopplung realer Steuerungshardware an die erzeugten Twincat-Cloud-Engineering-Instanzen erfolgt über einen sicheren Transportkanal. Dabei profitieren Anwender uneingeschränkt von allen Vorzügen der Twincat-Steuerungsarchitektur sowie von dezentralen Kollaborationsmöglichkeiten über ein Source Control Repository. Weiterhin bietet die Twincat-Cloud-Engineering-Instanz insbesondere für Einsteiger eine umfassende Grundlage, um die ersten Schritte in der Entwicklungsumgebung zu vollziehen.

Mit Twincat Cloud Engineering besteht die Möglichkeit, die Twincat-Architektur komplett in die Cloud zu transferieren. Einziger Unterschied gegenüber der konventionellen Vorgehensweise ist die Verwendung einer virtuellen Maschine statt eines lokalen Engineering-PC. Dies bietet den Vorteil, dass sich der Anwender nicht an eine neue Softwareumgebung gewöhnen muss, sondern weiterhin in seiner gewohnten Entwicklungsumgebung arbeiten kann. Die Installation und Vorhaltung unterschiedlicher, auf die individuelle Maschinengeneration zugeschnittener Softwareversionen auf dem eigenen PC entfällt. Stattdessen können verschiedene Twincat-Cloud-Instanzen mit verschiedenen Versionsständen verwendet werden; der Zugriff erfolgt aus der Ferne und nach Bedarf. Als Projektablage dient das Source Code Control Repository, auf das direkt aus dem Twincat Engineering zugegriffen werden kann. @Zwischenüberschrift:Effiziente Teamarbeit

per Source Control

Über moderne Source-Control-Funktionalitäten können Git-basierte Systeme angebunden und zur Verwaltung des Automatisierungsprojekts verwendet werden. Die Twincat-Multi-User-Funktion ermöglicht hierbei den einfachen und nahtlosen Zugriff auf das Source Control Repository ohne tiefgehendes Fachwissen des Anwenders. Bei Twincat Cloud Engineering kann hierzu sowohl ein in die Instanz integrierter Git-Server als auch ein separater, Git-basierter Cloud-Dienst verwendet werden, um die kollaborative Arbeit an mehreren Instanzen mit mehreren Benutzern zu erleichtern.

Beckhoff Automation GmbH & Co. KG

Dieser Artikel erschien in SPS-MAGAZIN 12 2019 - 10.12.19.
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