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GenDC

Neues unabhängiges Datenbeschreibungsformat bei GenICam

GenDC (Generic Data Container) ist das jüngste Mitglied des GenICam Standards. Er definiert eine Datenbeschreibung, die unabhängig von der physikalischen Schnittstelle ist und ermöglicht es, Bilddaten in nahezu jeder Form an ein Hostsystem zu senden oder von diesem zu empfangen.

Bild: EMVA European Machine Vision AssociationBild: EMVA European Machine Vision Association

Die GenICam Familie beinhaltet derzeit die Module GenAPI, SFNC, GenCP, GenTL und seit neuem GenDC. Das GenDC-Modul definiert einen generischen und selbstbeschreibenden Bilddatencontainer, der unabhängig von der Art und Weise ist, wie er transportiert oder gespeichert wird.

Bild: EMVA European Machine Vision AssociationBild: EMVA European Machine Vision Association
Bild 1 | Modulares GenDC Modell, das die Kodierung/Dekodierung von Daten von ihrer Übertragung entkoppelt.

GenDC definiert Mechanismen zum Transport der Bilddaten, die von den Transport Layern (TL) der gängigen Kamera-Interfaces GigE Vision, USB3 Vision und CoaXPress gemeinsam verwendet werden. Folglich muss der jeweilige TL lediglich definieren, wie der Datencontainer transportiert werden soll, ohne dabei den Inhalt oder das Format des Containers zu kennen. Diese Trennung ermöglicht es, Datentypen zum GenDC-Standard hinzuzufügen, ohne dass Änderungen an den einzelnen TL-Spezifikationen erforderlich sind.

EMVA European Machine Vision Association

Dieser Artikel erschien in inVISION 3 (Juni) 2020 - 02.06.20.
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