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Moderne Stromversorgung vereint hohen Wirkungsgrad und Intelligenz

Technik von heute für Abfallentsorgung von morgen

Die Menge an Müll steigt von Jahr zu Jahr und noch wird er viel zu wenig als Rohstoff im Kreislauf geführt. Damit gehen täglich wertvolle Ressourcen verloren. Das bezieht sich aber nicht nur auf die Rohstoffe, sondern auch auf die Arbeitskraft: Das Einsammeln von Abfall ist eine personalintensive Arbeit. In Südkorea werden daher andere Wege getestet. Ein sehr effizientes System setzt unter anderem auf vernetzte Müllcontainer und nutzt moderne Technik aus Deutschland.

Die Beseitigung von Abfall ist für die meisten von uns gleichbedeutend mit Müllabfuhr: Im Auftrag von Städten und Kommunen sind Spezialfahrzeuge nach einem festgelegten Abfuhrplan unterwegs. Sie holen in den einzelnen Bezirken den Müll nach Sorten in entsprechenden Behältern wie Tonnen, Containern oder Säcken ab. Die Abrechnung beruht auf ganz unterschiedlichen Systemen und reicht von festen Gebührensätzen über den Erwerb spezieller Müllbeutel bis hin zur kilogrammgenauen Verrechnung. Vielerorts wird über eine Ablösung der turnusgemäßen Abholung durch ein bedarfsorientiertes Sammlungssystem nachgedacht. Jede Art von intelligentem Abfallmanagement beruht auf Abfallbehältern mit Sensoren. Sie sollen Kapazitäten und Sammelrouten optimieren. Ein solcher datengetriebener Ansatz soll die festen Abholtermine ablösen und mit optimierten Abholrouten und -frequenzen Kosten einsparen.

Pilotprojekt in Südkorea

Auch das fortschrittliche Südkorea ist auf der Suche nach effizienten Strategien bei der Abfallentsorgung. Ein Pilotprojekt für ländliche Regionen setzt dazu ebenfalls auf intelligente Behälter - allerdings in anderen Dimensionen: Das Kernstück des Pilotkonzepts ist ein smarter Presscontainer, der bis zu 10m³ Fassungsvermögen besitzt. Sie sind als Sammelcontainer ausgelegt: Einwohner bringen ihre Abfälle zu den ausgewiesenen Aufstellplätzen. Der eingeworfene Müll wird über ein integriertes Wägesystem abgerechnet und die Gebühr per Zahlungsterminal direkt bezahlt. Diese Abrechnungsdaten werden ebenso wie Füllstand-, Diagnose- und Wartungsdaten an einen zentralen Server übermittelt und in einer Leitwarte visualisiert. Die Ausstattung der Container sorgt für minimierte Geruchsbelästigung, schützt vor Ungeziefer und die integrierte Füllstandmessung zeigt genau an, wann der optimale Leerungszeitpunkt ist. So bilden die vernetzten Container die Grundlage für effiziente, weil bedarfsgerechte sowie zentralisierte Mülltransporte. Demgemäß wird Personal viel wirtschaftlicher eingesetzt und die Anzahl der Fahrten verringert sich im Vergleich zu festgelegten Abholrouten deutlich. Das entlastet den kommunalen Straßenverkehr, vermindert Staubildungen hinter Müllsammelfahrzeugen und reduziert sowohl Lärm- als auch CO2-Emissionen.

WAGO GmbH & Co. KG

Dieser Artikel erschien in SCHALTSCHRANKBAU 2 (April) 2022 - 13.04.22.
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