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Wie sieht das HMI der Zukunft aus?

Flexibel und adaptiv

Zur Bedienung von Maschinen und Anlagen im täglichen Produktionsbetrieb dient in der Regel eine Mensch/Maschine-Schnittstelle - englisch Human Machine Interface (HMI) - die auf einem Panel am Gerät bedient wird. Weil bei der Entwicklung zunächst die Maschinenfunktionalität im Vordergrund steht, wird dem HMI erst im nächsten Schritt Aufmerksamkeit geschenkt. Je nachdem, wie viele Ressourcen dann noch übrig sind, fällt das Resultat aus. Dabei lässt sich die Entwicklung von HMIs von Anfang an so realisieren, dass gleichbleibend gute Ergebnisse erzielt werden - selbst bei einem relativ geringen Budget.

Bild: KEB AutomationBild: KEB Automation
Flexible Darstellung auf verschiedenen Zielgeräten: hochaufgelöstes Panel/Desktop, Tablet mit reduziertem Inhalt, Darstellung auf Smartphone (v.l.)

Ein Vergleich: Zu Beginn des World Wide Webs mussten Anwender viel Programmieraufwand betreiben, um eine einfache Webseite zu erstellen. Von komplexeren Anwendungen ganz abgesehen. Inzwischen bietet das Internet günstige und einfach zu bedienenden Werkzeuge, die auch ohne Programmierkenntnisse gute Ergebnisse liefern. Doch lässt sich das auf die Industrie übertragen? Und wo geht die Entwicklung für HMIs hin? "Zukünftig wird sich das HMI von der Maschine lösen und flexibler werden", ist Uwe Huber, Leiter HMI & IIoT bei KEB Automation, sicher. "Das heißt der Maschinenbediener kann weiterhin an einem oder mehreren eingebauten Panels die Maschine oder Anlage überwachen und steuern.

KEB Automation KG

Dieser Artikel erschien in SPS-MAGAZIN 11 (November) 2022 - 17.10.22.
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