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Mit PC-basierter Steuerung Kräfte an der Nachweisgrenze messen

Mehrkomponenten- Kalibrierung

Mehrdimensionale Kraftsensoren zu kalibrieren, gilt als Königsdisziplin der Mess- und Prüftechnik. In seinem Ansatz kombiniert GTM nicht nur einen bisher unangetasteten Messbereich, Aufbau und Größe der Messeinrichtung, sondern auch ein neuartiges Automatisierungskonzept: PC-basierte Steuerung, Ethercat und Servoantriebstechnik steuern und regeln die Krafteinleitung über einen Hexapoden, während Präzisionsmessklemmen Kräfte und Momente in Echtzeit erfassen.

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Eine neuartige Mehrkomponenten-Bezugsnormalmesseinrichtung verringert die Messunsicherheit um den Faktor fünf.

Bereits 2005 war GTM Testing and Metrology weltweit das erste nach DIN EN ISO/IEC17025 akkreditierte Laboratorium für Mehrkomponenten-Messtechnik. Seitdem werden in Bickenbach bei Frankfurt nicht mehr nur Kraft- und Drehmomentaufnehmer kalibriert, sondern auch Mehrkomponentenaufnehmer. Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten: Der Betrag der Kraft wird für jede einzelne Komponente sehr genau bestimmt; die weiteren Größen wie Kraftangriffspunkte, Kraftrichtung und Hebelarme dagegen lediglich möglichst genau geschätzt. Diese Messungen finden auf einaxialen Messeinrichtungen statt. "Eine andere Möglichkeit ist, den Kraftvektor vollständig zu messen", zeigt Daniel Schwind, Geschäftsführer und technischer Direktor bei GTM, einen zweiten in der Metrologie viel diskutierten Ansatz auf. Der Vorteil: Die Messunsicherheit ergibt sich dann allein aus dem Messaufbau.

Beckhoff Automation GmbH & Co. KG

Dieser Artikel erschien in SPS-MAGAZIN 3 (HMI) 2023 - 05.04.23.
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