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Open Source und Cybersicherheit

Sicherheitsprozesse verzahnen

Nach Angaben des Branchenverbands Bitkom entstand der deutschen Wirtschaft im vergangenen Jahr ein durch Cyberkriminalität verursachter Schaden von 206Mrd.?. Die Beispiele sind zahlreich - auch in der Industrie. Wie Open Source die Hürden für kriminelle Hacker erhöhen kann, beschreibt Rico Barth, Geschäftsführer von KIX Service Software im folgenden Beitrag.

Bild: KIX Service Software GmbHBild: KIX Service Software GmbH

Für die Industrie gibt es kaum eine größere Gefahr als Hackerangriffe. Dennoch sind Unternehmen auf Cyberattacken oft nicht vorbereitet oder wissen nicht, wie sie im Falle eines Falles reagieren sollen.

Ende Februar 2022 traf es etwa den Autobauer Toyota. An den japanischen Standorten des Konzerns fertigen normalerweise rund 70.000 Mitarbeiter 13.000 Autos pro Tag. Durch einen Cyberangriff auf den Komponentenhersteller Kojima Press Industries, der Toyota mit Mittelkonsolen oder Türverkleidungen beliefert, musste die Produktion an allen 14 Standorten komplett heruntergefahren werden. Als besonders problematisch erwies sich, dass der Fahrzeugriese auf das 'Just in Time'-Prinzip setzt, bei dem die Teile erst kurz vor dem Einbau geliefert werden.

Dies spart zwar Lagerplatz ein, bietet für unvorhergesehene Zwischenfälle aber wenig Reserven.

Auch Unternehmen in Deutschland sind vermehrt von solchen Vorfällen betroffen. Ebenfalls 2022 musste beispielsweise die Traktorproduktion der Firma Fendt unterbrochen werden, nachdem der Mutterkonzern AGCO Opfer einer Hackerattacke wurde. Die Mitarbeiter des Werks in Marktoberdorf konnten erst nach mehreren Tagen wieder die Arbeit aufnehmen, einige Bereiche waren sogar nach mehr als zwei Wochen noch nicht wieder einsatzbereit. Die Angreifer hatten bei dieser Attacke Ransomware eingesetzt.

KIX Service Software GmbH

Dieser Artikel erschien in www.it-production.com 2024 - 31.12.24.
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