Mit Vorladesteuerungen industrielle Gleichstromnetze geregelt hochfahren
Stromspitzen vermeiden
Die DC-Technologie bietet großes Potential und wird in der Industrie immer wichtiger. DC-Microgrids ermöglichen eine effiziente und stabile Energieversorgung und die einfache Integration von regenerativen Energien und Speichersystemen - wesentlich für mehr Nachhaltigkeit und Klimaneutralität.
Bild: Weidmüller GmbH & Co. KGIn der Industrie laufen Geräte und Maschinen in der Regel mit Gleichstrom bzw. Direct Current (DC). Die Versorgung und der Transport erfolgen allerdings mithilfe von Wechselstrom bzw. Alternating Current (AC). Die Gleichrichter verursachen beim Umwandeln von Wechsel- auf Gleichstrom hohe Energieverluste. Diese Umwandlungs- sowie die Transportverluste lassen sich jedoch mithilfe zentraler Energiewandlersysteme um bis zu zehn Prozent reduzieren. Die Energieversorgung von Industrieanlagen, die mit Gleichspannung (UN=650V) arbeiten, kann dann direkt mit Gleichstrom erfolgen. Um DC-Netze geregelt und sequenziell hochfahren zu können, hat Weidmüller sogenannte Vorladesteuerungen entwickelt. Sie erlauben es, dass DC-Sektoren und einzelne Verbraucher wie Antriebe, Motoren oder komplexe Lastkreise nacheinander gestartet werden können, damit Stromspitzen bei der Einschaltung vermieden werden. Die Vorladesteuerungen sind in vier verschiedenen Leistungsvarianten verfügbar: TopPCU DC650 40, TopPCU DC650 100, TopPCU DC 500, MaxPCU DC650 40. Die verschiedenen Modelle unterscheiden sich hinsichtlich des Vorladestroms für DC-Sektoren mit einer Größe von 40A, 100A oder 500A und der Möglichkeit, ein zusätzliches Kommunikationsmodul zu integrieren.
Bei allen Geräten lassen sich der Betriebsmodus sowie die Einschaltverzögerung direkt am Gerät einstellen. Über die optionale Kommunikationsschnittstelle sind zudem weitere Einstellungs- und vielfältige Diagnosemöglichkeiten wählbar. Bei der Nutzung der optionalen Kommunikationsschnittstelle lässt sich die Vorladesteuerung passgenau auf die jeweilige Anwendung einstellen. Die MaxPCU-Variante arbeitet im Betriebsmodus als Controller. Die Einschaltverzögerung lässt sich ebenfalls direkt am Gerät einstellen. Alle vier Varianten sind für Anschlüsse bis zu 16mm² konzipiert. Tritt ein Fehler beim Hochfahren oder während des Betriebs auf, ist dieser bei jeder Vorladesteuerung über eine LED und einen Relaisausgang erkennbar. Über die Kommunikationsstelle lassen sich zusätzliche Schwellwerte, z.B. für die Symmetrie des Netzes oder die Kapazität des Sektors, setzen und überwachen. Die Vorladesteuerungen sind konform zum Systemkonzept DC-Industrie V3. Sie erfüllen zudem die in dem Konzept definierten Bedingungen, um einen reibungslosen Betrieb mit anderen Geräten zu gewährleisten.
Die DC-Technologie bietet großes Potential und wird in der Industrie immer wichtiger. DC-Microgrids ermöglichen eine effiziente und stabile Energieversorgung und die einfache Integration von regenerativen Energien und Speichersystemen - wesentlich für mehr Nachhaltigkeit und Klimaneutralität.
Bild: Weidmüller GmbH & Co. KGIn der Industrie laufen Geräte und Maschinen in der Regel mit Gleichstrom bzw. Direct Current (DC). Die Versorgung und der Transport erfolgen allerdings mithilfe von Wechselstrom bzw. Alternating Current (AC). Die Gleichrichter verursachen beim Umwandeln von Wechsel- auf Gleichstrom hohe Energieverluste. Diese Umwandlungs- sowie die Transportverluste lassen sich jedoch mithilfe zentraler Energiewandlersysteme um bis zu zehn Prozent reduzieren. Die Energieversorgung von Industrieanlagen, die mit Gleichspannung (UN=650V) arbeiten, kann dann direkt mit Gleichstrom erfolgen. Um DC-Netze geregelt und sequenziell hochfahren zu können, hat Weidmüller sogenannte Vorladesteuerungen entwickelt. Sie erlauben es, dass DC-Sektoren und einzelne Verbraucher wie Antriebe, Motoren oder komplexe Lastkreise nacheinander gestartet werden können, damit Stromspitzen bei der Einschaltung vermieden werden. Die Vorladesteuerungen sind in vier verschiedenen Leistungsvarianten verfügbar: TopPCU DC650 40, TopPCU DC650 100, TopPCU DC 500, MaxPCU DC650 40. Die verschiedenen Modelle unterscheiden sich hinsichtlich des Vorladestroms für DC-Sektoren mit einer Größe von 40A, 100A oder 500A und der Möglichkeit, ein zusätzliches Kommunikationsmodul zu integrieren.
Bei allen Geräten lassen sich der Betriebsmodus sowie die Einschaltverzögerung direkt am Gerät einstellen. Über die optionale Kommunikationsschnittstelle sind zudem weitere Einstellungs- und vielfältige Diagnosemöglichkeiten wählbar. Bei der Nutzung der optionalen Kommunikationsschnittstelle lässt sich die Vorladesteuerung passgenau auf die jeweilige Anwendung einstellen. Die MaxPCU-Variante arbeitet im Betriebsmodus als Controller. Die Einschaltverzögerung lässt sich ebenfalls direkt am Gerät einstellen. Alle vier Varianten sind für Anschlüsse bis zu 16mm² konzipiert. Tritt ein Fehler beim Hochfahren oder während des Betriebs auf, ist dieser bei jeder Vorladesteuerung über eine LED und einen Relaisausgang erkennbar. Über die Kommunikationsstelle lassen sich zusätzliche Schwellwerte, z.B. für die Symmetrie des Netzes oder die Kapazität des Sektors, setzen und überwachen. Die Vorladesteuerungen sind konform zum Systemkonzept DC-Industrie V3. Sie erfüllen zudem die in dem Konzept definierten Bedingungen, um einen reibungslosen Betrieb mit anderen Geräten zu gewährleisten.
Weidmüller GmbH & Co. KG
Dieser Artikel erschien in SCHALTSCHRANKBAU 3 (Mai) 2024 - 13.05.24.Für weitere Artikel besuchen Sie www.schaltschrankbau-magazin.de