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Elektroinstallationsrohre schützen Solaranlagen

Mit Photovoltaik zur Energiewende

Ob auf den Dächern von Einfamilienhäusern und Zweckgebäuden oder als Parks auf freiem Feld: Photovoltaik-Anlagen sind ein zentrales Instrument zur Entwicklung einer nachhaltigen Energieversorgung und dank neuer Vergütungshöhen für Erzeuger attraktiver. Da Elektroinstallationen im Freien Belastungen wie Hitze, Nässe, Sturm und UV-Strahlung ausgesetzt sind, bietet Fränkische ein speziell abgestimmtes Sortiment an Schutzrohren - für Solarmodule, Wechselrichter und die Vernetzung im Gebäude.

Wo sind Leerrohre sinnvoll und wo vorgeschrieben?

Leerrohre für den Kabelschutz rund um Photovoltaik-Anlagen schon beim Hausbau vorzusehen, ist eine vorausschauende Investition, vor allem im Hinblick auf den Ausbau der Solarenergie im Rahmen der Energiewende. Für den Weg zum Wechselrichter und die Vernetzung im Gebäude bilden Leerrohre eine flexible Infrastruktur für spätere Um- und Neunutzungen der Dachflächen. Für Netzwerkleitungen sind sie sogar verpflichtend. Wo solche Rohre sinnvoll sind und wo vorgeschrieben, erklärt Norbert Biener im ergänzenden Fachbeitrag auf unserer Webseite.

Jetzt reinlesen:

Erneuerbare Energien wie Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft spielen eine Schlüsselrolle bei der Energiewende. Deren Ausbau soll das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fördern. In der aktuellen Fassung von 2023 hat die Bundesregierung das Ziel für den Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung neu festgelegt. Bis 2030 soll dieser auf mindestens 80 Prozent gesteigert werden - kontinuierlich, kosteneffizient, umwelt- und netzverträglich. Dann sollen 115GW Strom durch Windenergieanlagen an Land und 215GW durch Solaranlagen erzeugt werden. Die Errichtung und der Betrieb von Anlagen und dazugehöriger Nebenanlagen liegen im überragenden öffentlichen Interesse und dienen der öffentlichen Sicherheit.

Neue Vergütungssätze für eingespeisten Strom aus Solaranlagen

Um den Ausbau der Photovoltaik zu fördern, wurde die Vergütungshöhe für Strom aus erneuerbaren Energien im EEG-Gesetz 2023 neu gefasst: Nun haben Nutzer die Wahl zwischen zwei Vergütungssätzen bei Solaranlagen, die ausschließlich auf, an oder in einem Gebäude angebracht sind.

  • • Beim Tarif 'Eigenverbrauch' wird ein Teil des erzeugten Stroms selbst verbraucht und der Überschuss ins Netz eingespeist. Die Vergütung für Anlagen bis einschließlich einer installierten Leistung von 10kW beträgt 8,6 Cent pro kWh, darüber hinaus bis 40kW 7,5 Cent pro kWh.
  • • 'Volleinspeiser' leiten den erzeugten Strom komplett ins Netz und verwenden diesen nicht für den Eigenverbrauch. Sie erhalten für Anlagen bis einschließlich 10kW installierter Leistung 13,4 Cent pro kWh und darüber 11,3 Cent pro kWh.

"Durch die aktuell hohen Strompreise empfiehlt es sich, möglichst viel des erzeugten Solarstroms selbst zu verbrauchen. Daher sollten Erzeuger den Eigenverbrauch-Tarif wählen", erklärt Norbert Biener, Produktmanager und Referent Normen in Geschäftsbereich Elektro Systeme bei Fränkische.

Fränkische Rohrwerke

Dieser Artikel erschien in GEBÄUDEDIGITAL 4 (Juni) 2024 - 07.06.24.
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