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Was macht eigentlich ein Softwaretester?

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Wenn ein Computer-Programm einen Fehlercode anzeigt oder gar nichts mehr geht, ist der Ärger groß. Um solche Probleme im Vorfeld zu erkennen und zu vermeiden, gibt Tester. Im Interview erklärt Frank Krahl, Testing-Koordinator bei KIX Service Software, warum es fehlerfreie Software nicht gibt, warum Tester oft Detektivarbeit leisten und wie ein Bug auch zu einem Feature werden kann.

Herr Krahl, wie wird man Tester? Frank Krahl: Da gibt es unterschiedliche Wege. Oft sind es Entwickler, die ganz klassisch Informatik studiert haben und etwas Neues ausprobieren wollen. Die andere Möglichkeit, so war es bei mir, ist eine informatiknahe Ausbildung mit mehr oder weniger direktem Weg in den Testing-Bereich. Ich war zunächst im Support eines Software-Unternehmens, wo sich mein Aufgabenbereich hin und wieder mit dem Testing überschnitten hat. 2017 bin ich dann zu KIX gewechselt, und heute koordiniere ich diesen Bereich. Tester müssen eine Software nicht zwangsläufig bis ins Detail kennen, das ist eher der Job der Entwickler. Aber dafür müssen sie mit den Augen eines Kunden darauf schauen. Und häufig auch über den Tellerrand. Den typischen Alltag gibt es bei Ihnen also gar nicht?

KIX Service Software GmbH

Dieser Artikel erschien in IT&Production Newsletter 30 2024 - 03.07.24.
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