Software in neuer Version
Mehr Präzision für die Simulation
Die neue Version 3.5 von iPhysics bringt einige Neuerungen, die sowohl die Benutzerfreundlichkeit als auch die technischen Möglichkeiten erweitern. Mit einem verbesserten Design, leistungsfähigerer Simulation und erweiterten Schnittstellen bietet die Simulationssoftware mehr Flexibilität für die virtuelle Inbetriebnahme und zur Erstellung digitaler Zwillinge.
Bild: Sema Maschinenbau GmbH, machineering GmbH & Co. KG, christopher-gower-m_HRfLhgABo-unsplashDie Simulationssoftware iPhysics von Machineering ermöglicht in der neuen Version 3.5 mit der überarbeiteten Web-UI eine interaktive und performante Visualisierung direkt im Browser. Ein Dark Mode sorgt für eine augenschonende Darstellung, während das individuell anpassbare I/O-Fenster und die direkt sichtbaren SPS-Adressen die Bedienung vereinfachen. Die neue Clash Detection bietet neue Optionen zu Geometrievereinfachung und erlaubt eine automatische Bestimmung von Ausschlüssen. Zusätzlich sorgt ein neues Clash Detection Widget für mehr Übersicht und individuelle Anpassungsmöglichkeiten.
Bild: Conwex GmbH, machineering GmbH & Co. KG, NAMPIX AdobeStockAntriebstechnik und Robotik
iPhysics unterstützt mit der neuen Version 3.5 erweiterte Antriebsmodelle für Gelenke, ein neues Servo-Drive-Modell sowie Funktionen für hydraulische Antriebe. Zudem ermöglichen realistische Kraftberechnungen detaillierte Energieverbrauchsmodelle.
Auch auf Seite der Robotik sollen neue Features dem Anwender mehr Flexibilität in der Automatisierung bieten: Die aktuelle Version erweitert die Unterstützung für folgende Roboterhersteller:
- • Fanuc: Integration von Safety-Signalen
- • Stäubli: Übertragung von analogen Signalen
- • Universal Robots: Signalübertragung ohne Unterbrechung des Roboterprogramms
- • OPC UA: Verbesserte Verwaltung und schnellere I/O-Updates
Erweiterte Schnittstellen
Durch Verbesserungen der CAD-Schnittstellen (Solid Edge, Inventor, SolidWorks) sowie die Einführung offizieller Docker-Container für den iPhysics-Service&RS-Viewer wird die Einbindung in bestehende Systeme einfacher. Das neue Interaktor-Konfigurationselement bietet zudem erweiterte Möglichkeiten für die zur Laufzeit parametrierbare Baugruppen. Mit neuen Endpunkten für Modelle, Steuerung und Visualisierung sowie der Anpassung von Farben, Koordinatensystemen und der Kollisionserkennung über die REST-API können Prozesse jetzt laut Anbieter effizienter integriert werden.
"Mit der aktuellen Version von iPhysics bieten wir unseren Anwendern erweiterte Funktionen, die eine noch realistischere Simulation und eine effizientere Integration in bestehende Prozesse ermöglichen", betont Dr. Georg Wünsch, CEO von Machineering. "Besonders wichtig war uns, die Benutzeroberfläche intuitiver zu gestalten und gleichzeitig die technischen Möglichkeiten auszubauen - sei es durch verbesserte Kollisionserkennung, neue Antriebsmodelle oder optimierte Schnittstellen für eine nahtlose Automatisierung."
Seit der Gründung als Spin-off aus dem Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften an der TU München, entwickelt das Münchner Unternehmen Machineering Softwarelösungen für die Echtzeit-Materialfluss- und Robotersimulation. Zudem werden Kunden zu Themen wie Visualisierung und Simulation auf Augenhöhe beraten. Die selbst entwickelte Simulationslösung iPhysics bietet Unternehmen bereits mit Beginn der Planung einen Überblick über Kosten, Materialfluss und Leistung einer Anlage. Sie ist bereits bei einer Vielzahl von Maschinen- und Anlagenbauern sowie Produktionsunternehmen verschiedener Branchen erfolgreich im Einsatz.
Die neue Version 3.5 von iPhysics bringt einige Neuerungen, die sowohl die Benutzerfreundlichkeit als auch die technischen Möglichkeiten erweitern. Mit einem verbesserten Design, leistungsfähigerer Simulation und erweiterten Schnittstellen bietet die Simulationssoftware mehr Flexibilität für die virtuelle Inbetriebnahme und zur Erstellung digitaler Zwillinge.
Bild: Sema Maschinenbau GmbH, machineering GmbH & Co. KG, christopher-gower-m_HRfLhgABo-unsplashDie Simulationssoftware iPhysics von Machineering ermöglicht in der neuen Version 3.5 mit der überarbeiteten Web-UI eine interaktive und performante Visualisierung direkt im Browser. Ein Dark Mode sorgt für eine augenschonende Darstellung, während das individuell anpassbare I/O-Fenster und die direkt sichtbaren SPS-Adressen die Bedienung vereinfachen. Die neue Clash Detection bietet neue Optionen zu Geometrievereinfachung und erlaubt eine automatische Bestimmung von Ausschlüssen. Zusätzlich sorgt ein neues Clash Detection Widget für mehr Übersicht und individuelle Anpassungsmöglichkeiten.
machineering GmbH & Co. KG
Dieser Artikel erschien in ROBOTIK UND PRODUKTION 4 (Sep) 2025 - 04.09.25.Für weitere Artikel besuchen Sie www.robotik-produktion.de