Energy Monitoring System für Rechenzentren

PUE als Schlüssel zur Nachhaltigkeit

Die Optimierung des Energieverbrauchs in Rechenzentren ist entscheidend für deren wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit. Gesetzliche Vorgaben, wie sie im Energieeffizienzgesetz (EnEfG) festgelegt sind, erfordern die Einhaltung bestimmter Effizienzstandards für Betreiber von Rechenzentren und IT-Infrastrukturen. Eine wesentliche Kennzahl zur Bewertung der Energieeffizienz ist die Power Usage Effectiveness (PUE) die gemäß der Norm DIN EN50600-4-2 in verschiedenen Kategorien gemessen werden kann. Das Energy Monitoring System von E-T-A Elektrotechnische Apparate GmbH unterstützt Rechenzentrumsbetreiber dabei.

Bild: E-T-A Elektrotechnische Apparate GmbHBild: E-T-A Elektrotechnische Apparate GmbH
Bild 1 | Verschiedene PUE-Kategorien und ihre Messpunkte in Rechenzentren

Die Power Usage Effectiveness (PUE) dient als Maßstab zur Beurteilung der Energieeffizienz eines Rechenzentrums. Sie beschreibt das Verhältnis zwischen dem gesamten Energiebedarf der Anlage und der tatsächlich für IT-Geräte eingesetzten Energie. Ein niedriger PUE-Wert weist darauf hin, dass ein Rechenzentrum besonders effizient arbeitet, da nur ein geringer Anteil der Energie für unterstützende Systeme benötigt wird. Hohe Werte hingegen deuten darauf hin, dass ein erheblicher Teil der Energie nicht direkt für IT-Systeme genutzt wird, sondern für zusätzliche Komponenten wie Klimatisierung und Stromverteilung.

E-T-A Elektrotechnische Apparate GmbH

Dieser Artikel erschien in SCHALTSCHRANKBAU 5 (September) 2025 - 04.09.25.
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