Rittal realisiert Rechenzentrum bei Küchengeräte-Hersteller

Nachhaltig cool

Bora, Hersteller von Premium-Kücheneinbaugeräten, benötigt ein neues Rechenzentrum. Der Anspruch: Nachhaltig und ressourcenschonend soll es sein, sehr sicher, hochverfügbar sowie erweiterbar - und all das ästhetisch eingefügt in das Gesamtbild des Firmengeländes im österreichischen Niederndorf. Rittal setzte dieses Vorhaben um.

Bild: Rittal GmbH & Co. KGBild: Rittal GmbH & Co. KG
Bild 1 | Direkt am Inn: das Firmengebäude des Küchengeräte-Herstellers Bora im österreichischen Niederndorf.

Vor knapp 20 Jahren hat Willi Bruckbauer als Gründer und CEO von Bora das Ende der herkömmlichen Dunstabzugshaube eingeläutet. Seine Vision: Einen Lebensraum schaffen, der die Bedürfnisse der Menschen befriedigt und jeden Tag Freude bereitet. Das von ihm entwickelte Kochfeldabzugssystem entspricht nicht nur den hohen Ansprüchen an Technik, sondern fügt sich ästhetisch in jede Küche ein. Seitdem ist viel passiert.

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Bild 2 | Alles in bunter Ordnung: Blick in einen der Server-Schränke VX IT von Rittal bei Bora.

Bora hat das Produktportfolio erweitert und sich mit dem Bora X Bo, dem Profi-Dampfbackofen für zu Hause, mit Kühl- und Gefriersystemen sowie zahlreichem Zubehör als vielfach ausgezeichneter Hersteller hochwertiger Kücheneinbaugeräte weltweit etabliert. In den vergangenen Jahren ist das Unternehmen auf mehr als 800 Beschäftigte angewachsen. Dabei stieß das bisher genutzte Rechenzentrum unweigerlich an seine Grenzen. Es war absehbar, dass die bestehende IT-Infrastruktur mit der steigenden Nachfrage und der künftigen Expansion nicht mehr Schritt halten konnte. Bei den Planungen für einen Neubau am Standort im österreichischen Niederndorf wurde deswegen gleich mehr Platz für die IT vorgesehen. Eine große Herausforderung war die richtige Entscheidung für eine zukunftsfähige Energieversorgung des neuen Rechenzentrums. Das Gebäude spiegelt schon mit seiner Architektur zwei Grundprinzipien des Unternehmens wider: Bora verfolgt die Philosophie, möglichst keine fossilen Brennstoffe mehr zu verwenden. Alle Gebäude sind auf erneuerbare Energien umgestellt, sogar der Strom für die Wärmepumpen wird über die hauseigene Photovoltaik-Anlage bezogen: "Wir versuchen, einen Großteil von dem, was wir benötigen, aus der Natur zu ziehen", sagt IT-Systemadministrator Christian Dewina. Gleichzeitig benötigt das Rechenzentrum eine leistungsfähige, stabile Energieversorgung: "Redundanz und Hochverfügbarkeit sind wichtig für uns, weil sich Bora im Interesse der Kunden keine Ausfälle leisten kann." Gesucht wurde daher ein Partner, der diese Anforderungen einzuschätzen weiß und in praxisnahe und leistungsfähige Lösungen beim Bau des neuen Rechenzentrums übersetzen kann.

Rittal GmbH & Co. KG

Dieser Artikel erschien in SCHALTSCHRANKBAU 5 (September) 2025 - 04.09.25.
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