PLCnext Technology: Zusammenarbeit fördert Wettbewerb

Offenheit schreibt die Automatisierung neu

Die Automatisierungswelt steht vor einem tiefgreifenden Wandel: Proprietäre Systeme weichen offenen Plattformstrategien, starre Entwicklungsmuster werden durch agile Zusammenarbeit ersetzt. Mit PLCnext Technology hat Phoenix Contact eine Antwort gefunden. In enger technologischer Partnerschaft mit Unternehmen wie Festo und Yaskawa ist daraus ein Ökosystem entstanden, das allen Industrieunternehmen offen steht und Flexibilität, technische Skalierbarkeit und Innovationskraft bietet. Drei führende Köpfe dieser Entwicklung berichten exklusiv, wie Offenheit zur Erfolgsstrategie wird - und warum Zusammenarbeit statt Abschottung den Wettbewerb fördern wird.

Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbHBild: Phoenix Contact Deutschland GmbH
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Was steckt hinter PLCnext Technology - einer Plattform, die in wenigen Jahren vom Newcomer zur Basis zahlreicher Automatisierungslösungen wurde? "Wir sprechen nicht mehr von einer Steuerung - wir sprechen von einem Ökosystem", stellt Dr. Tobias Frank, Vice President Automation Systems bei Phoenix Contact, gleich zu Beginn klar: Die Steuerung der Zukunft muss mehr können als nur Echtzeit-Logik abbilden. Sie muss offen sein für neue Programmiersprachen, skalierbar über verschiedene Hardware-Generationen hinweg, anschlussfähig an IT-Systeme und gleichzeitig robust für industrielle Dauerbelastung. "Wir haben die PLCnext Technology als offenes Automatisierungssystem von Grund auf neu gedacht", so Frank. Gemeint ist ein völlig neues Systemverständnis: weg vom isolierten SPS-Gerät, hin zu einem modularen Ökosystem, das Steuerungstechnik, Engineering-Software, App-Store und eine wachsende Entwickler-Community vereint. Alles mit dem Ziel, Automatisierung technisch flexibler, zugänglicher und zukunftssicherer zu machen.

Phoenix Contact Deutschland GmbH

Dieser Artikel erschien in SPS-MAGAZIN 9 (September) 2025 - 04.09.25.
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