Telefon: +49 (0)89 56 820 12-0

www.machineering.de


Virtuelle Planung beschleunigt die Entwicklung komplexer Anlagen

Brückenschlag zwischen Maschinenkonstruktion und Softwareentwicklung

Mit herkömmlichen Simulationswerkzeuge die auf MCAD-Systemen basieren, lassen sich kaum realitätsnahe Aussagen zur Performance oder gar zur Steuerungslogik treffen. Das war jedoch eine der Anforderungen von NexGen Wafer Systems bei der Suche nach einer neuen Engineeringsoftware, um bei seiner neuen High-End-Maschine für die Wafer-Herstellung und -Bearbeitung eine effiziente und frühzeitige Softwareentwicklung zu ermöglichen. Die Entscheidung fiel am Ende auf die Simulationssoftware iPhysics, die auch die passende Verbindung zum mechanischem Design herstellt.

Bild: �Prathankarnpap/stock.adobe.comBild: ©Prathankarnpap/stock.adobe.com

NexGen Wafer Systems entwickelt moderne Single Wafer Wet Etch- und Clean-Systeme für die Halbleiterindustrie. Das Unternehmen mit Standorten in Österreich, Singapur, den USA, China, Taiwan und Korea hat über 100 Mitarbeitenden weltweit. Als 2023 die Entwicklung eines völlig neuen Produkts namens Sereno Platform angestoßen wurde, war klar: Der Anspruch an Performance, Durchsatz und Effizienz muss neue Maßstäbe setzen. Umso wichtiger war es, kritische Konstruktionsentscheidungen frühzeitig abzusichern und die entsprechende Softwareentwicklung von Beginn an zu ermöglichen. Doch das war mit den bis dato verwendeten Werkzeugen kaum möglich.

Die Herausforderung

"Die Entwicklung unserer neuen Plattform erforderte von Anfang an Klarheit über die Machbarkeit und Zielerreichung - insbesondere in Bezug auf den angestrebten Durchsatz", erinnert sich Daniel Sanchez, Head of Software Engineering bei NexGen Wafer Systems. Doch die herkömmlichen Simulationswerkzeuge basierten ausschließlich auf MCAD-Systemen, wodurch realitätsnahe Aussagen zur Performance oder gar zur Steuerungslogik nicht oder nur unzureichend möglich waren.

Dazu kam ein weiteres Problem: Die Softwareentwicklung war an bestehende Maschinen gebunden - eine parallele Entwicklung zur Konstruktion war somit ausgeschlossen. "Das bedeutete nicht nur zeitliche Verzögerungen, sondern auch eine erhöhte Fehleranfälligkeit und Inbetriebnahmezeiten, da wichtige Konzepte erst spät validiert werden konnten", so Sanchez.

Besonders deutlich wurde die Situation mit Beginn des neuen Entwicklungsprojekts. Es fehlte eine Brücke zwischen Maschinenkonstruktion und Softwareentwicklung sowie zwischen virtueller Planung und realer Ausführung. Eine neue Lösung musste her.

machineering GmbH & Co. KG

Dieser Artikel erschien in SPS-MAGAZIN 11 (Oktober) 2025 - 22.10.25.
Für weitere Artikel besuchen Sie www.sps-magazin.de

Firmenportrait