Exporte im Juli sinken um 0,6%
Bild: Statistisches BundesamtIm Juli sind die deutschen Exporte gegenüber Juni kalender- und saisonbereinigt um 0,6% und die Importe um 0,1% gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli 2024 stiegen die Exporte um 1,4% und die Importe um 4,3%, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt.
Im Juli wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 130,2Mrd.€ aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 115,4Mrd.€ nach Deutschland importiert. Die Außenhandelsbilanz schloss damit im Juli mit einem Überschuss von 14,7Mrd.€ ab. Im Juni hatte der kalender- und saisonbereinigte Saldo der Außenhandelsstatistik +15,4Mrd.€ betragen.
Außenhandel mit EU-Staaten
In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union wurden im Juli kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 74,8Mrd.€ exportiert und es wurden Waren im Wert von 60,3Mrd.€ von dort importiert. Gegenüber Juni stiegen die kalender- und saisonbereinigten Exporte in die EU-Staaten um 2,5% und die Importe aus diesen Staaten um 1,1%. In die Staaten der Eurozone wurden Waren im Wert von 52,0Mrd.€ (+2,5%) exportiert und es wurden Waren im Wert von 39,8Mrd.€ (+1,3%) aus diesen Staaten importiert. In die EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wurden Waren im Wert von 22,8Mrd.€ (+2,6%) exportiert und es wurden Waren im Wert von 20,5Mrd.€ (+0,7%) von dort importiert.
Außenhandel mit Nicht-EU-Staaten
In die Staaten außerhalb der EU (Drittstaaten) wurden im Juli kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 55,3Mrd.€ exportiert und es wurden Waren im Wert von 55,1Mrd.€ aus diesen Staaten importiert. Gegenüber Juni nahmen die Exporte in die Drittstaaten um 4,5% und die Importe von dort um 1,3% ab.
Die meisten deutschen Exporte gingen im Juli in die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden kalender- und saisonbereinigt 7,9% weniger Waren exportiert als im Juni. Damit sanken die Exporte in die Vereinigten Staaten auf 11,1Mrd.€. Das ist der vierte monatliche Rückgang in Folge und der niedrigste Wert seit Dezember 2021 (11,0Mrd.€). Gegenüber dem Vorjahresmonat Juli 2024 nahmen die Exporte in die Vereinigten Staaten kalender- und saisonbereinigt um 14,1% ab. Die Exporte in die Volksrepublik China sanken im Vergleich zum Juni um 7,3% auf 6,4Mrd.€. Die Exporte in das Vereinigte Königreich nahmen im Vergleich zum Vormonat um 3,1% auf 7,0Mrd.€ ab.
Die meisten Importe kamen im Juli aus der Volksrepublik China. Von dort wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 14,3Mrd.€ eingeführt. Das waren 2,4% weniger als im Vormonat. Die Importe aus den Vereinigten Staaten sanken um 10,0% auf 7,8Mrd.€. Die Importe aus dem Vereinigten Königreich nahmen im gleichen Zeitraum um 7,8% auf 3,2Mrd.€ zu.
Die Exporte in die Russische Föderation sanken im Juli gegenüber Juni kalender- und saisonbereinigt um 12,4% auf 0,5Mrd.€, gegenüber Juli 2024 nahmen sie um 19,8% ab. Die Importe aus Russland sanken im Juli gegenüber Juni um 43,9% auf 0,1Mrd.€, gegenüber Juli 2024 nahmen sie um 40,3% ab.
Bild: Statistisches BundesamtIm Juli sind die deutschen Exporte gegenüber Juni kalender- und saisonbereinigt um 0,6% und die Importe um 0,1% gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli 2024 stiegen die Exporte um 1,4% und die Importe um 4,3%, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt.
Im Juli wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 130,2Mrd.€ aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 115,4Mrd.€ nach Deutschland importiert. Die Außenhandelsbilanz schloss damit im Juli mit einem Überschuss von 14,7Mrd.€ ab. Im Juni hatte der kalender- und saisonbereinigte Saldo der Außenhandelsstatistik +15,4Mrd.€ betragen.
Statistisches Bundesamt
Dieser Artikel erschien in www.sps-magazin.de 2025 - 31.12.25.Für weitere Artikel besuchen Sie www.sps-magazin.de