Ergonomische Arbeitstische sorgen für reibungslose Abläufe bei Breuninger
Maßgeschneidert und individuell einsetzbar
Ergonomische und komfortable Arbeitsplätze, die produktives und effizientes Arbeiten ermöglichen, stehen bei E. Breuninger seit jeher im Mittelpunkt. Im Erweiterungsbau des Warendienstleistungszentrums des Fashion- und Lifestyle-Unternehmen in Sachsenheim liegt der Fokus auf einem reibungslosen Ablauf beim Kommissionieren, Verpacken und Versenden. Mit der Einrichtung der maßgeschneiderten Arbeitsplätze wurde wiederum die Firma Krieg beauftragt.
Bild: Krieg Industriegeräte GmbH & Co. KGIm Jahr 2019 baute E. Breuninger GmbH & Co. in Sachsenheim ein Warendienstleistungszentrum in dem sämtliche Logistikprozesse zur Belieferung der Department Stores sowie des gesamten Online-Shops gebündelt wurden. Darüber hinaus sind dort die hauseigene Content Produktion und Teile der Verwaltung angesiedelt. Nun wurde das Warendienstleistungszentrum (WDZ) um eine weitere Halle (Halle West) erweitert.
Bild: Krieg Industriegeräte GmbH & Co. KG
Nach der Ausschreibung des großen Projektvolumens ging der Zuschlag an die Arbeitsplatzspezialisten von Krieg. Das Unternehmen mit Sitz in Heimsheim hat bereits vor fünf Jahren das Bestandsprojekt ausgestattet und konnte den Kunden nun erneut gewinnen. "Wir haben dem Kunden zügig sowohl ein Angebot als auch Zeichnungen zukommen lassen. Unser Ansinnen war es, gleich von Anfang an einen guten Eindruck zu machen, indem wir die Lösungsvarianten recht offen gestaltet haben. Das Gesamtprojekt übernehmen, betreuen und auch stemmen, das war unser Anspruch", erinnert sich Frank Ockert, Gebietsverkaufsleiter und Großkundenbetreuer bei Krieg.
Mustertische ausprobiert
Im Vorfeld hatten sich alle Beteiligten viele Gedanken gemacht, wie die unterschiedlichen Arbeitsplätze aussehen sollen. Die Ausstattung von Krieg sollte in verschiedensten Bereichen des Warendienstleistungszentrums zum Einsatz kommen. Auf Grundlage dieser Vorlagen wurde konstruiert, geplant und vorgeschlagen und zum Schluss für die einzelnen Bereiche Prototypen gefertigt.
Ockert: "Mehrere Spezialisten haben ihre Ideen eingebracht, das war ein produktives Miteinander und ein reger kommunikativer Austausch. Unsere Mustertische wurden vor Ort montiert und bereitgestellt, von Mitarbeitern ausprobiert und verändert. Das Projekt war beratungsintensiv, denn es ging allen Beteiligten darum, die idealen Lösungen für den optimalen Arbeitsablauf zu finden."
Bild: Krieg Industriegeräte GmbH & Co. KGVariantenreiche Ausstattung
Einige Tische erhielten Halterungen für Kleiderbügel und Anbauflügel, an denen sich Schuhkartons stapeln lassen. In den oberen Arbeitsbereichen gibt es Werkzeughalterungen an den Rückwänden, die über die komplette Tischbreite angebracht sind, so dass die Mitarbeiter flexibel Ablagen einhängen können. Neben der Fördertechnik wurden Arbeitstische aufgestellt, von denen aus die effiziente Entnahme der Ware sichergestellt ist. Ein Überbau über der Fördertechnik ermöglicht einen reibungslosen Transport der Kästen und Kartons und spart gleichzeitig Platz. Bildschirm-, PC- und Getränkehalterungen bekamen einen passenden Platz.
Insgesamt wurden 120 Arbeitsplätze im neuen Gebäudetrakt aufgebaut. Die Anforderungen von Breuninger an die Arbeitsplätze sind entsprechend hoch. Gerade im Kontext der örtlichen Gegebenheiten wurden die Arbeitsplätze millimetergenau zusammengestellt. Dass der Großteil der Arbeitsplätze exakt auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten wurde, davon weiß auch Heiko Dieterle, Projektinnendienst und stellvertretender Vertriebsleiter bei Krieg zu berichten: "Wir haben unsere Serie Workflex Multiplan herangezogen und diese dann entsprechend abgewandelt, denn es brauchte sowohl große wuchtige als auch kleine Tische. In Summe haben wir für Breuninger 280 Tische gefertigt, die meisten davon sind maßgeschneidert." Teilweise sind die Tische höhenverstellbar, sowohl mit Handkurbeln als auch mittels Klemmschrauben.
Ergonomie als wichtiger Aspekt
Die Erfahrungen und Rückmeldungen aus dem ersten Projekt sind in die neue Ausstattung eingeflossen, erst recht in Sachen Ergonomie. Dieterle: "Wir haben explizit die Griffweiten und Tischhöhen angeschaut. Wohin muss der Mitarbeiter im Verlauf hin fassen, was benötigt er auf welcher Höhe und wie oft?" Aspekte wie Körperdrehungen und Materialnähe hatten Einfluss auf die Planung. Unterm Strich wurden deutlich angenehmere Höhen eingebaut, der Griff ist bequemer. Die Greifräume wurden im Entwicklungsverlauf mehrfach angepasst, der Überbau und die Höhe der Fördertechnik verändert, diverse Komponenten umgebaut. "Unsere Expertise in Hinblick auf Ergonomie ist sehr stark in das Projekt eingeflossen", berichtet Dieterle.
Die Testaufbauten sowie die Prüfung und Optimierung der Muster dauerte etwa sechs Wochen, anschließend wurden die Arbeitsplätze acht Wochen lang produziert. Die Einrichtung ist in einer cleanen Optik gehalten, wie im Bestand zeigt sich auch die neue Ausstattung in der RAL-Farbe 7035 in Lichtgrau. Für die Montage vor Ort war ein enges Zeitfenster vorgesehen, um den operativen Start in der Halle West fristgerecht durchführen zu können. Der siebenköpfige Montagetrupp von Krieg war vier Wochen vor Ort, um in schnellster Zeit alles aufzubauen. Dieterle zieht sein Resümee: "Von der Entwicklung bis zur Endabnahme: das Projekt war sehr interessant und die enge Zusammenarbeit ist einmal mehr gelungen."
Ergonomische und komfortable Arbeitsplätze, die produktives und effizientes Arbeiten ermöglichen, stehen bei E. Breuninger seit jeher im Mittelpunkt. Im Erweiterungsbau des Warendienstleistungszentrums des Fashion- und Lifestyle-Unternehmen in Sachsenheim liegt der Fokus auf einem reibungslosen Ablauf beim Kommissionieren, Verpacken und Versenden. Mit der Einrichtung der maßgeschneiderten Arbeitsplätze wurde wiederum die Firma Krieg beauftragt.
Bild: Krieg Industriegeräte GmbH & Co. KGIm Jahr 2019 baute E. Breuninger GmbH & Co. in Sachsenheim ein Warendienstleistungszentrum in dem sämtliche Logistikprozesse zur Belieferung der Department Stores sowie des gesamten Online-Shops gebündelt wurden. Darüber hinaus sind dort die hauseigene Content Produktion und Teile der Verwaltung angesiedelt. Nun wurde das Warendienstleistungszentrum (WDZ) um eine weitere Halle (Halle West) erweitert.
Bild: Krieg Industriegeräte GmbH & Co. KG
Nach der Ausschreibung des großen Projektvolumens ging der Zuschlag an die Arbeitsplatzspezialisten von Krieg. Das Unternehmen mit Sitz in Heimsheim hat bereits vor fünf Jahren das Bestandsprojekt ausgestattet und konnte den Kunden nun erneut gewinnen. "Wir haben dem Kunden zügig sowohl ein Angebot als auch Zeichnungen zukommen lassen. Unser Ansinnen war es, gleich von Anfang an einen guten Eindruck zu machen, indem wir die Lösungsvarianten recht offen gestaltet haben. Das Gesamtprojekt übernehmen, betreuen und auch stemmen, das war unser Anspruch", erinnert sich Frank Ockert, Gebietsverkaufsleiter und Großkundenbetreuer bei Krieg.
Mustertische ausprobiert
Im Vorfeld hatten sich alle Beteiligten viele Gedanken gemacht, wie die unterschiedlichen Arbeitsplätze aussehen sollen. Die Ausstattung von Krieg sollte in verschiedensten Bereichen des Warendienstleistungszentrums zum Einsatz kommen. Auf Grundlage dieser Vorlagen wurde konstruiert, geplant und vorgeschlagen und zum Schluss für die einzelnen Bereiche Prototypen gefertigt.
Ockert: "Mehrere Spezialisten haben ihre Ideen eingebracht, das war ein produktives Miteinander und ein reger kommunikativer Austausch. Unsere Mustertische wurden vor Ort montiert und bereitgestellt, von Mitarbeitern ausprobiert und verändert. Das Projekt war beratungsintensiv, denn es ging allen Beteiligten darum, die idealen Lösungen für den optimalen Arbeitsablauf zu finden."
KRIEG Industriegeräte GmbH & Co. KG
Dieser Artikel erschien in SPS-MAGAZIN 11 (Oktober) 2025 - 22.10.25.Für weitere Artikel besuchen Sie www.sps-magazin.de