Mechatronische Verschlusslösungen im Maschinen- und Anlagenbau
Hochwertige Technik trifft auf raue Umgebung
Der Maschinen- und Anlagenbau muss aufgrund eines enormen Anwendungsspektrums zahlreiche Herausforderungen berücksichtigen. Von Schmutz und Staub bis zu Feuchtigkeit, Spritzwasser, Chemikalien und Reinigungsmitteln kommt die empfindliche Technik mit zahlreichen Umwelteinflüssen in Kontakt. Gleichzeitig darf die Sicherheit der Anwender zu keiner Zeit gefährdet sein und Zugriffe müssen kontrolliert und dokumentiert werden - dies betrifft auch die Verschlusstechnik. Die Firma Dirak bietet hierzu mechatronische Lösungen an, die sich einfach an übergeordnete Steuerungssysteme anschließen lassen.
Bild: Dirak GmbHIst eine Maschinensteuerung oder Schaltanlage im Betrieb und wird währenddessen geöffnet, kann dies maßgebliche Folgen haben. Zum einen wird ggf. der Arbeitsprozess unterbrochen und unerwünschter Staub, Feuchtigkeit sowie Hitze oder Kälte können eindringen, zum anderen ist die Sicherheit des Personals an der Maschine gefährdet. Daher ist es entscheidend, die Zugriffe zur Maschinensteuerung oder Schaltanlage nur befugten Personen zu ermöglichen. Darüber hinaus sollte sich diese nur dann öffnen lassen, wenn die Arbeitsprozesse unterbrochen sind. Hierbei spielen die Verschlüsse an den Anlagen eine entscheidende Rolle. Winfried Ellers, Product Manager Mechatronics bei Dirak, erläutert den Vorteil eines mechatronischen Verschlusses in diesem Anwendungsfall: "Mit einem mechatronischen Schwenkhebel oder Drehriegel besteht die Möglichkeit, den Verschluss in ein übergeordnetes System einzubinden. So können die Zugriffe kontrolliert und die Nutzer verifiziert werden." Die Verschlusslösungen von Dirak sind hierbei flexibel und können mit verschiedenen Komponenten, wie z.B. RFID-Kartenlesern, QR-Code-Scannern, Keypads, biometrischen Systemen oder klassischen Schlüsseln kombiniert werden. Die Anforderungen an den Verschluss der jeweiligen Schaltanlage variieren je nach Funktion und Standort. "Befindet sich die Anlage im Innenraum, eignet sich z.B. die MLI-Serie. Mit diesen Produkten lässt sich die Schaltanlage öffnen, nachdem der Griff eine entsprechende Freigabe erhalten hat", so Winfried Ellers.
Bild: Dirak GmbHLED als Signal für Anwender
Handelt es sich um Produktionsmaschinen und -anlagen, die kontinuierlich unter stetiger Vibration stehen, ist ein Schutz vor Vibration und rüttelnden Bewegungen für den Verschluss unerlässlich. In diesem Fall sollte auf eine Lösung zurückgegriffen werden, die der Basis- und Prüfnorm DIN EN61373 entspricht. "Diese Anforderungen erfüllen unsere Schwenkhebel der MLE-Serie. Welcher der drei Griffe eingesetzt wird, hängt von der Anwendung und den damit verbundenen Anforderungen ab", so Winfried Ellers. Die Produktserie bietet mechatronische Schwenkhebel in unterschiedlichen Ausbaustufen. So wird der MLE1101 mit einem Schlüssel geöffnet und ist diesbezüglich mit einem mechanischen Schwenkhebel vergleichbar. Bei dieser Variante lässt sich jedoch der Griffstatus offen bzw. geschlossen auswerten. Der MLE1102 als nächste Ausbaustufe kann über einen Schlüssel oder elektronisch geöffnet werden. Auch bei diesem Schwenkhebel ist der Griffstatus offen bzw. geschlossen auswertbar. Der MLE1102LED bietet die gleichen Möglichkeiten wie der MLE1102. Zusätzlich signalisiert dieser Schwenkhebel bei elektronischer Freigabe die Öffnungsbereitschaft. Ist die elektronische Öffnungsbereitschaft gegeben, wird der Griff im oberen Bereich grün hinterleuchtet. Befinden sich die Maschinensteuerungen und Schaltanlagen in einer rauen Industrieumgebung, müssen diese gegen Staub und Schmutz genauso wie gegen eindringende Feuchtigkeit und aggressive Reinigungsmittel geschützt werden. Auch hierfür bietet Dirak z.B. mit dem Drehriegel MLI1102 die passende mechatronische Lösung. Dieser Drehriegel überzeugt mit der Schutzart IP65 und bietet darüber hinaus alle bereits genannten Vorteile hinsichtlich Zugangskontrolle und Statusabfrage. Die Freigabe erfolgt bei dieser Ausführung durch eine Spannungszufuhr von 12 oder 24V DC.
Bild: Dirak GmbHSicher verschließen im Außenbereich
Bei Anwendungen im Außenbereich besteht die Herausforderung, dass der Verschluss neben Vandalismus auch Witterungseinflüssen standhalten muss. "Für Maschinensteuerungen und Schaltanlagen im Außenbereich empfehle ich immer unseren Alleskönner, den MLE1102. Dieser Griff trotzt jedem Wetter, unter anderem dank seines robusten Designs und einem Schutzgrad von IP65." Gleichzeitig ist der Griff durch eine Falle gegen Aufbrechen geschützt und im oberen Bereich so angeschrägt, dass er nicht als Kletterhilfe genutzt werden kann. Diese Eigenschaften sichern den Schwenkhebel vor Gelegenheitstäterinnen und -tätern ab. Neben dem MLE1102 sind auch die Dirak-Schwenkhebel für iLOQ Zylinder für den Außenbereich geeignet. Die Profilknaufzylinder lassen sich per NFC-Technologie öffnen und ermöglichen ebenfalls eine vernetzte Zutrittskontrolle. Dank des robusten Designs bieten auch diese Griffe Schutz vor Vandalismus und sind je nach Produkt geprüft nach RC2 und IP65 gemäß DIN EN60529.
Ein Schließsystem für das gesamte Unternehmen
Eine weitere Herausforderung ist der Schutz von Materialien bzw. Rohstoffen, Werkzeugen, Prototypen oder Ähnlichem. Neben Lösungen für die Einhausungen der Maschinensteuerungen und Schaltanlagen lassen sich auch die Verschlüsse der Schränke aus weiteren Bereichen wie Lager und Logistik oder Forschung und Entwicklung in ein übergeordnetes System einbinden. "Auch hierfür bieten wir passende Lösungen. Im Lager muss der Verschluss vor Diebstahl schützen. Zudem wird hier Wert auf Nachvollziehbarkeit gelegt", erörtert Winfried Ellers. Mögliche Lösungen können z.B. eine Kombination aus mechatronischen Schwenkhebeln an Werkzeugschränken, Materialschränken etc., z.B. der MLE1102 in Kombination mit Pin-Pads, biometrischen Systemen oder Zwei-Faktor-Authentifizierungen sein. Im Bereich Forschung und Entwicklung liegt der Fokus eher darauf, Wissen und Prototypen zu schützen. "Hier eignet sich der MLR1000, denn dieser Griff wurde für besonders schützenswerte Bereiche entwickelt", so der Produkt-manager. Er lässt sich nahtlos in be- stehende Managementsysteme integrieren, während die Status-LED und das hinterleuchtete Infofeld für eine klare Nutzerführung sorgen. Folglich sind für den Maschinen- und Anlagenbau vielfältige, mechatronische Schließsysteme möglich, deren Anbindung auf einfache Art und Weise an eine übergeordnete Steuerung zur Zugriffskontrolle und Verifizierung realisiert werden kann. Wichtig zu beachten ist, dass innerhalb des übergeordneten Systems durchaus unterschiedliche Verschlüsse eingesetzt werden können, sodass diese immer der jeweiligen Anwendung entsprechend ausgewählt werden sollten.
Der Maschinen- und Anlagenbau muss aufgrund eines enormen Anwendungsspektrums zahlreiche Herausforderungen berücksichtigen. Von Schmutz und Staub bis zu Feuchtigkeit, Spritzwasser, Chemikalien und Reinigungsmitteln kommt die empfindliche Technik mit zahlreichen Umwelteinflüssen in Kontakt. Gleichzeitig darf die Sicherheit der Anwender zu keiner Zeit gefährdet sein und Zugriffe müssen kontrolliert und dokumentiert werden - dies betrifft auch die Verschlusstechnik. Die Firma Dirak bietet hierzu mechatronische Lösungen an, die sich einfach an übergeordnete Steuerungssysteme anschließen lassen.
Bild: Dirak GmbHIst eine Maschinensteuerung oder Schaltanlage im Betrieb und wird währenddessen geöffnet, kann dies maßgebliche Folgen haben. Zum einen wird ggf. der Arbeitsprozess unterbrochen und unerwünschter Staub, Feuchtigkeit sowie Hitze oder Kälte können eindringen, zum anderen ist die Sicherheit des Personals an der Maschine gefährdet. Daher ist es entscheidend, die Zugriffe zur Maschinensteuerung oder Schaltanlage nur befugten Personen zu ermöglichen. Darüber hinaus sollte sich diese nur dann öffnen lassen, wenn die Arbeitsprozesse unterbrochen sind. Hierbei spielen die Verschlüsse an den Anlagen eine entscheidende Rolle. Winfried Ellers, Product Manager Mechatronics bei Dirak, erläutert den Vorteil eines mechatronischen Verschlusses in diesem Anwendungsfall: "Mit einem mechatronischen Schwenkhebel oder Drehriegel besteht die Möglichkeit, den Verschluss in ein übergeordnetes System einzubinden. So können die Zugriffe kontrolliert und die Nutzer verifiziert werden." Die Verschlusslösungen von Dirak sind hierbei flexibel und können mit verschiedenen Komponenten, wie z.B. RFID-Kartenlesern, QR-Code-Scannern, Keypads, biometrischen Systemen oder klassischen Schlüsseln kombiniert werden. Die Anforderungen an den Verschluss der jeweiligen Schaltanlage variieren je nach Funktion und Standort. "Befindet sich die Anlage im Innenraum, eignet sich z.B. die MLI-Serie. Mit diesen Produkten lässt sich die Schaltanlage öffnen, nachdem der Griff eine entsprechende Freigabe erhalten hat", so Winfried Ellers.
Dirak GmbH
Dieser Artikel erschien in SCHALTSCHRANKBAU 7 (November) 2025 - 06.11.25.Für weitere Artikel besuchen Sie www.schaltschrankbau-magazin.de