Aderendhülsen für die Leiterendbehandlung

Kleine Komponenten mit großer Wirkung

Aderendhülsen haben sich bei der Leiterendbehandlung bewährt und sichern langlebige elektrische Verbindungen. Obwohl gesetzlich nicht vorgeschrieben, zeigt die Praxis: Der Verzicht auf hochwertige Aderendhülsen kann technische Probleme und Folgekosten verursachen. Der Beitrag beleuchtet technische, wirtschaftliche sowie normative Aspekte und zeigt, warum Aderendhülsen heute wie künftig eine zentrale Rolle spielen.

Bild: Phoenix Contact GmbH & Co. KGBild: Phoenix Contact GmbH & Co. KG
Ob eine Crimpverbindung fachgerecht ausgeführt wurde, lässt sich oft schon mit einer einfachen Sichtprüfung erkennen ? schnell, unkompliziert und zuverlässig.

Ein unbehandeltes Leiterende kann sich spreizen - vergleichbar mit einem ausgefransten Schnürsenkel. Aderendhülsen bündeln die Litzen, verhindern das Aufspleißen und ermöglichen durch Crimpen eine definierte Kontaktfläche für eine sichere elektrische Verbindung.

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Bild 1 | Aderendhülsen bündeln, schützen und sorgen für eine sichere elektrische Verbindung.

Sie sind in verschiedenen Querschnitten und Längen erhältlich und oft mit farbigem Kunststoffkragen versehen, der die Einführung erleichtert und den Querschnitt kennzeichnet. Ausgelegt sind Aderendhülsen für Leiter der Klassen 2, 5 und 6 nach der DIN EN IEC60228. Beim Abgleich von Aderendhülse und Leiter ist zu beachten, dass sich die Querschnitte der Hülsen nach geometrischen Abmessungen richten, während die Leiterquerschnitte auf elektrischen Widerstandswerten basieren. Wichtig ist, dass die Hülsenlänge zur Kombination aus Leiter und Klemmraum passt. Eine zu lange Hülse erschwert die Montage, eine zu kurze gefährdet den sicheren Anschluss.

Phoenix Contact GmbH & Co. KG

Dieser Artikel erschien in SCHALTSCHRANKBAU 7 (November) 2025 - 06.11.25.
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