Motorsteuerungs- und Motormanagementlösung mit Snap In-Technologie
Effizient und zukunftsorientiert
Seit ihrer Markteinführung hat die Snap In-Anschlusstechnologie von Weidmüller die elektrische Verbindungstechnik nachhaltig transformiert. Das Unternehmen für Elektro- und Verbindungstechnik integriert Snap In erfolgreich in einer Vielzahl von Steckverbindern und Reihenklemmen. Zu den Anwendungen zählen die Klippon Connect Reihenklemmen, Omnimate 4.0 Leiterplattensteckverbinder, Schwere Steckverbinder RockStar, Push Pull Power Steckverbinder und Stromversorgungen Pro Eco II. Nun ist Weidmüller eine Kooperation mit Schneider Electric eingegangen.
Bild: Weidmüller GmbH & Co. KGMit der Snap In-Anschlusstechnologie verdrahten auch ungelernte Fachkräfte jede Applikation einfach und schnell. Die Snap In-Produkte von Weidmüller sind bereits mit einer vorgespannten Feder ausgestattet und somit wire-ready. Dadurch können sie sofort eingesetzt werden - ein Novum in der Verbindungstechnik. Der abisolierte Leiter kann ohne zusätzliche Vorbereitung direkt in die Klemmstelle eingeführt werden. Ein besonderer Mechanismus sorgt dafür, dass der grüne Pusher den Schaltstatus der Klemmstelle anzeigt. Dies bietet eine visuelle, haptische und akustische Rückmeldung. Soll der Leiter gelöst werden, erlaubt die Snap In-Technologie eine mühelose Wiederverwendung: Der Pusher wird betätigt, und die Klemmstelle wird erneut für die Verdrahtung vorgespannt, signalisiert durch ein deutlich hörbares zweites 'Klick'. Für Installateure und Schaltschrankbauer bietet diese Technologie zwei elementare Vorteile: Zum einen entfallen zeitaufwendige vorbereitende Maßnahmen, wie das Anbringen von Aderendhülsen vollständig und zum anderen vereinfacht die direkte Kontaktierung der Leiter den Verdrahtungsprozess und gewährleistet hohe Sicherheit. Die Konstruktion der Technologie garantiert, dass der Draht nur dann kontaktiert wird, wenn er korrekt und ausreichend tief eingeführt wird. So wird das Risiko fehlerhafter Verbindungen durch unzureichende Kontaktierung nahezu vollständig ausgeschlossen. Zusätzlich zeichnet sich die Snap In-Technologie durch ihre Flexibilität aus: Sie ist nicht nur für den Schaltschrankbau konzipiert, sondern auch für wechselnde Anforderungen bei der Wartung oder Nachrüstung geeignet.
Bild: Weidmüller GmbH & Co. KG
Bild: Weidmüller GmbH & Co. KG
Bild: Weidmüller GmbH & Co. KGErstmaliger Einsatz von Snap In in TeSys-Bauhreihe
Mit der neuen TeSys-Baureihe beschreitet Schneider Electric einen neuartigen Weg in der Anschlusstechnik für seine Motorsteuerungs- und Motormanagementlösungen. Im Zentrum steht dabei die Snap In-Technologie von Weidmüller, die es ermöglicht, Leiter sekundenschnell, werkzeuglos und prozesssicher zu kontaktieren. Schneider Electric positioniert sich damit laut eigenen Aussagen bewusst einen Schritt vor dem Wettbewerb und realisiert zugleich deutliche Effizienzgewinne. Gegenüber klassischen Schraubanschlüssen lässt sich mit Snap In bis zu 96 Prozent Montagezeit einsparen. "Mit Snap In setzen wir auf eine Verbindungstechnologie, die unseren Kunden einen klaren Mehrwert bietet: einfache Handhabung sowie hohe Zeitersparnis und Prozesssicherheit. Die enge Zusammenarbeit mit Weidmüller war entscheidend, um die Technologie in unsere neue TeSys-Reihe zu integrieren und den Marktstart zur Hannover Messe 2025 sicherzustellen", erklärt Rain Shi, Project Manager bei Schneider Electric.
"Industrielle Zukunft aktiv mitgestalten"
Die Entscheidung für die neue Verbindungstechnik stellte Schneider Electric jedoch auch vor eine besondere Herausforderung. Innerhalb von weniger als zwölf Monaten galt es, die notwendigen Sub-Baugruppen zu entwickeln, zu industrialisieren und eine hochautomatisierte Fertigungslinie aufzubauen. Bislang sind bereits neun Varianten umgesetzt, weitere folgen. Ziel war es, die Markteinführung zur Hannover Messe 2025 zu realisieren, ein ambitionierter Zeitplan, der nur durch die enge Zusammenarbeit der Projektteams von Schneider Electric und Weidmüller möglich war. Mit der Kombination aus neuartiger Anschlusstechnik und effizienter Produktion stärkt Schneider Electric die Wettbewerbsfähigkeit seiner TeSys-Produktreihe und unterstreicht den Anspruch, Anwendern praxistaugliche Lösungen mit spürbaren Vorteilen zu bieten. Jürgen Stawartz, Vice President Power Products DACH bei Schneider Electric, sagt dazu: "TeSys Deca Snap In steht exemplarisch für unsere Innovationskraft und unser Engagement, die industrielle Zukunft aktiv mitzugestalten. Diese Lösung ist ein echter Meilenstein und es erfüllt uns mit Stolz, die Technologie von Weidmüller in unsere Produkte integriert zu haben." Auch Arnd Scheppmann, Executive Vice President Cabinet Products bei Weidmüller, ist überzeugt: "Die Integration der Snap In-Technologie in die neue TeSys-Baureihe von Schneider Electric zeigt, wie innovative Verbindungslösungen Prozesse nachhaltig verbessern können. Gemeinsam konnten wir in kürzester Zeit eine robuste, zuverlässige und anwenderfreundliche Lösung realisieren, die den Anforderungen der Industrie von morgen gerecht wird."
Nähere Informationen zu den Schneider Electric-Produkten mit Snap In-Technologie erhalten Sie ab Seite 50 in diesem Heft sowie in der neuesten Folge des SSB-Podcasts.
Seit ihrer Markteinführung hat die Snap In-Anschlusstechnologie von Weidmüller die elektrische Verbindungstechnik nachhaltig transformiert. Das Unternehmen für Elektro- und Verbindungstechnik integriert Snap In erfolgreich in einer Vielzahl von Steckverbindern und Reihenklemmen. Zu den Anwendungen zählen die Klippon Connect Reihenklemmen, Omnimate 4.0 Leiterplattensteckverbinder, Schwere Steckverbinder RockStar, Push Pull Power Steckverbinder und Stromversorgungen Pro Eco II. Nun ist Weidmüller eine Kooperation mit Schneider Electric eingegangen.
Bild: Weidmüller GmbH & Co. KGMit der Snap In-Anschlusstechnologie verdrahten auch ungelernte Fachkräfte jede Applikation einfach und schnell. Die Snap In-Produkte von Weidmüller sind bereits mit einer vorgespannten Feder ausgestattet und somit wire-ready. Dadurch können sie sofort eingesetzt werden - ein Novum in der Verbindungstechnik. Der abisolierte Leiter kann ohne zusätzliche Vorbereitung direkt in die Klemmstelle eingeführt werden. Ein besonderer Mechanismus sorgt dafür, dass der grüne Pusher den Schaltstatus der Klemmstelle anzeigt. Dies bietet eine visuelle, haptische und akustische Rückmeldung. Soll der Leiter gelöst werden, erlaubt die Snap In-Technologie eine mühelose Wiederverwendung: Der Pusher wird betätigt, und die Klemmstelle wird erneut für die Verdrahtung vorgespannt, signalisiert durch ein deutlich hörbares zweites 'Klick'. Für Installateure und Schaltschrankbauer bietet diese Technologie zwei elementare Vorteile: Zum einen entfallen zeitaufwendige vorbereitende Maßnahmen, wie das Anbringen von Aderendhülsen vollständig und zum anderen vereinfacht die direkte Kontaktierung der Leiter den Verdrahtungsprozess und gewährleistet hohe Sicherheit. Die Konstruktion der Technologie garantiert, dass der Draht nur dann kontaktiert wird, wenn er korrekt und ausreichend tief eingeführt wird. So wird das Risiko fehlerhafter Verbindungen durch unzureichende Kontaktierung nahezu vollständig ausgeschlossen. Zusätzlich zeichnet sich die Snap In-Technologie durch ihre Flexibilität aus: Sie ist nicht nur für den Schaltschrankbau konzipiert, sondern auch für wechselnde Anforderungen bei der Wartung oder Nachrüstung geeignet.
Bild: Weidmüller GmbH & Co. KG
Weidmüller GmbH & Co. KG
Dieser Artikel erschien in SCHALTSCHRANKBAU 7 (November) 2025 - 06.11.25.Für weitere Artikel besuchen Sie www.schaltschrankbau-magazin.de