BWA-Studie zu KI und Robotik

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Wie gut sind Arbeitgeber und Arbeitnehmerschaft auf die zunehmende Ausbreitung von künstlicher Intelligenz und KI-Robotik in den Betrieben vorbereitet? Dieser Frage sind die Bonner Wirtschafts-Akademie, die Industriegewerkschaft IGBCE (Bergbau, Chemie, Energie) und die Denkfabrik Diplomatic Council nachgegangen. Hierzu waren 150 Führungskräfte aus großen und mittelständischen Unternehmen (Arbeitgeber) sowie Gewerkschaftsfunktionäre als Vertreter der Arbeitnehmerseite systematisch nach ihrer Einschätzung zur KI- und Robotikentwicklung in Deutschland befragt worden. Die Ergebnisse wurden in Form einer Studie auf dem 8. Ordentlichen IGBCE-Gewerkschaftskongress vom 19. bis 24. Oktober in Hannover vorgestellt (Stand 18A, Glashalle). Laut Studie sind 48 Prozent der Befragten der Überzeugung, dass diese technologischen Entwicklungen neue Mitbestimmungsthemen in den Unternehmen aufwerfen. KI-/Robotersysteme verändern die Arbeitsweise von Betriebsräten, meinen 29 Prozent - und zwar zum Positiven, sagen knapp ein Viertel (24 Prozent). Über die Hälfte (56 Prozent) der Kontaktierten hat in der Umfrage allerdings auch klargestellt, dass die Betriebsräte aktive Unterstützung insbesondere von Seiten der Gewerkschaften benötigen, um KI/Robotik im betrieblichen Einsatz richtig einzuordnen. Denn wenn - wie es die Studie vorhersagt - humanoide KI-Roboter innerhalb der nächsten 15 Jahre in größerem Umfang in die Betriebe eindringen, könnten sie rund die Hälfte aller Arbeitsplätze ersetzen. Davon sind mehr als die Hälfte der befragten Führungskräfte aus Wirtschaft und Gewerkschaft überzeugt.

BWA Akademie

Dieser Artikel erschien in www.sps-magazin.de 2025 - 31.12.25.
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