BWA-Studie zu KI und Robotik

Fast die Hälfte (47 Prozent) rechnen mit dem Verlust qualifizierter Arbeitsplätze durch KI-Roboter. Fast ebenso viele (41 Prozent) sehen aber auch den positiven Aspekt, dass die Maschinen die Beschäftigten von körperlich schwerer Arbeit entlasten können. Allerdings vertritt lediglich ein knappes Viertel (24 Prozent) die These, dass dadurch mehr Zeitfenster für die Beschäftigten entstehen, um komplexe und kreative Aufgaben wahrzunehmen. 43 Prozent gehen davon aus, dass mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Roboter die Tätigkeitsprofile bei vielen Belegschaften deutlich verändern werden.

Laut BWA/IGBCE/DC-Studie stufen 64 Prozent der Befragten die Arbeitgeber als die Gewinner der anstehenden KI-Roboter-Revolution ein. Das gilt vor allem für Großunternehmen und Konzerne, meinen 79 Prozent. Beim Mittelstand sehen dies lediglich 36 Prozent als gegeben an.

Neue gesellschaftliche Regeln

Eine überragende Mehrheit von 76 Prozent der Kontaktierten vertritt die feste Überzeugung, dass es neuer gesellschaftlicher Regeln bedarf, sollten die KI-Roboter tatsächlich zusehends die menschliche Arbeitskraft ersetzen. 56 Prozent erwarten hierfür eine spezifische Gesetzgebung, die Rechte, Pflichten und Verantwortlichkeiten eindeutig festlegt – insbesondere in Fragen von Haftung, Datenschutz, Beschäftigungsschutz und ethischer Kontrolle.

53 Prozent der Befragten sehen Bedarf an einer neuen EU-Regulatorik. Diese soll den Einsatz von KI und Robotik europaweit harmonisieren, Wettbewerbs­verzerrungen verhindern und gemeinsame Standards für Transparenz, Sicherheit sowie den Schutz menschlicher Arbeit schaffen.

BWA Akademie

Dieser Artikel erschien in www.sps-magazin.de 2025 - 31.12.25.
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