Pilz auf der SPS
Safety und Secuity für die digitale Transformation
Pilz kommt mit einer Produktpremiere auf die SPS: Die digitale Myzel Lifecycle Platform für das Management von Maschinen und Personal über den gesamten Lebenszyklus. Weitere Neuheiten drehen sich unter anderen um Erweiterungen im IO-Link Safety-System ? einen weltweit ersten zertifizierten IO-Link Safety Master und eine Bedieneinheit.
Bild: Pilz GmbH & Co. KG/© DONNERKEIL FotografenGesamten Lebenszyklus digital und sicher managen
Mit seiner Myzel Lifecycle Platform bietet das Unternehmen in einer ersten Ausbaustufe ein neues Software-as-a-Service-Angebot, das Maschinenhersteller und -betreiber bei der Einhaltung von Gesetzen und Sicherheitsanforderungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg unterstützt. Die Platform vereint erstmals das Management von Maschinen sowie auch Personal in einer digitalen Plattform. Sie schafft dafür eine Verbindung zwischen den Assets (Mitarbeiter, Maschinen, Komponenten) und dazugehörigen Artefakten, wie etwa Anleitungen, Arbeitsschutzrichtlinien oder Schulungen. Ein Blick auf das Myzel Dashboard macht so ersichtlich, wo es Handlungsbedarf in Bezug auf Safety, Security und Konformität gibt. Dazu vereinfachen buchbare Workflows von der Sicherheitsvalidierung bis zur Verwaltung von Zugangsberechtigungen die Umsetzung.
Bild: Pilz GmbH & Co. KG/PhotodesignIO-Link Safety: Flexibler Allrounder bis ins Feld
Die schnelle Inbetriebnahme modularer und dezentraler Produktionsanlagen ist ein wichtiger Aspekt der digitalisierten Industrieproduktion. Im IO-Link Safety-System von Pilz steht nun dafür der IO-Link Safety Master PDP67 zur Verfügung. Mit diesem lässt sich die bidirektionale Kommunikation bis in die Feldebene einfach umsetzen. Als dezentrale Schnittstelle zur übergeordneten Sicherheitssteuerung ermöglicht er unterschiedliche Anschlüsse wie z.B. Sicherheitssensoren mit IO-Link Safety oder auch Standard-IO-Link Sensoren oder Aktoren. Anwender profitieren von einer flexibel gestaltbaren, nahtlosen und sicheren Kommunikation ins Feld bis zur höchsten Sicherheitskategorie PLe / SIL3 – gleich ob sicherheitsgerichtete Kommunikation oder Standardkommunikation.
Modular gestaltbare Anlagen
Zur Verfügung stehen vier IO- Link Safety Ports (Class A) und zusätzlich vier Ports mit jeweils zwei konfigurierbaren sicheren digitalen Ein- oder Ausgängen. Sensoren und Aktoren teilen sich je nach Bedarf denselben Anschluss. Als dezentrale Schnittstelle zur übergeordneten Sicherheitssteuerung kann der Safety Master sowohl IO-Link Safety, FailSafe als auch IO-Link und Standardsignale verarbeiten. Zudem lassen sich klassische Sicherheitssensoren oder auch Aktoren im Feld anschließen. So sind modulare Anlagenkonzepte umsetzbar. Der Verkabelungsaufwand durch Plug-and-play über M12-Steckverbindungen ist geringer. Dazu lässt sich die Applikation über den integrierten Web-Server einfach konfigurieren, in Betrieb nehmen und Fehler schneller diagnostizieren. Das verkürzt die Inbetriebnahme und minimiert die Ausfallzeiten im Feld. Dezentrale Anlagen laufen damit zuverlässiger und produktiver.
Durch die Schutzart IP67 bzw. IP69 kann der IO-Link Safety Master direkt an der Maschine und auch in besonders rauen Umgebungen – bis 5000 Höhenmeter und Temperaturen von –30 bis +70°C – eingesetzt werden. Da der Anschluss eines Sensors an IP67 I/O die gesamte Eingangsverdrahtung zum Schaltschrank ersetzt, lässt sich der Aufwand für die Verdrahtung verringern und wichtiger Platz im Schaltschrank sparen. Anlagen sind schneller in Betrieb.
Mit der Bedieneinheit PITgatebox IOLS ist dank IO-Link-Kommunikationsprotokoll nun eine Live-Datenkommunikation etwa zum Türstatus möglich, Daten fließen direkt in die Anlagensteuerung.
Sicherheitssensoren und Zugangsmanagement
Weiteres thematisches Highlight auf dem Pilz-Stand sind kompakte aber dennoch breit funktionale Sicherheitssensoren: Die neuen Produktvarianten des sicheren Schutztürsystems PSENmgate bieten u.a. nun auch Platz für Bedienelemente wie Drucktaster und damit mehr Umfang an Bedienfunktionen.
Auch die Security sowie die hierfür passenden Lösungen stellt das Unternehmen in Nürnberg in den Fokus. Etwa beim Identification and Access Management I.A.M. Das Zugangsberechtigungssystem PITreader bietet neu eine Schnittstelle zur Anmeldung in Windows. Betreiber können damit an Microsoft-Rechnern individuelle Zugänge einfach realisieren und die Security erhöhen.
SPS: Halle 9, Stand 370
Pilz kommt mit einer Produktpremiere auf die SPS: Die digitale Myzel Lifecycle Platform für das Management von Maschinen und Personal über den gesamten Lebenszyklus. Weitere Neuheiten drehen sich unter anderen um Erweiterungen im IO-Link Safety-System ? einen weltweit ersten zertifizierten IO-Link Safety Master und eine Bedieneinheit.
Bild: Pilz GmbH & Co. KG/© DONNERKEIL FotografenGesamten Lebenszyklus digital und sicher managen
Mit seiner Myzel Lifecycle Platform bietet das Unternehmen in einer ersten Ausbaustufe ein neues Software-as-a-Service-Angebot, das Maschinenhersteller und -betreiber bei der Einhaltung von Gesetzen und Sicherheitsanforderungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg unterstützt. Die Platform vereint erstmals das Management von Maschinen sowie auch Personal in einer digitalen Plattform. Sie schafft dafür eine Verbindung zwischen den Assets (Mitarbeiter, Maschinen, Komponenten) und dazugehörigen Artefakten, wie etwa Anleitungen, Arbeitsschutzrichtlinien oder Schulungen. Ein Blick auf das Myzel Dashboard macht so ersichtlich, wo es Handlungsbedarf in Bezug auf Safety, Security und Konformität gibt. Dazu vereinfachen buchbare Workflows von der Sicherheitsvalidierung bis zur Verwaltung von Zugangsberechtigungen die Umsetzung.
Pilz GmbH & Co. KG
Dieser Artikel erschien in www.sps-magazin.de 2025 - 31.12.25.Für weitere Artikel besuchen Sie www.sps-magazin.de