Wie Hilscher industrielle Kommunikation absichert

Cybersecurity by Design

Die Vernetzung industrieller Systeme und Rahmenbedingungen wie der Cyber Resilience Act (CRA) machen Cybersecurity zum zentralen Erfolgsfaktor im europäischen Maschinen- und Anlagenbau. Daher hat Hilscher den Multiprotokoll-Prozessor NetX 90 und die IIoT-Plattform NetField entwickelt. Die beiden Komponenten lassen sich zu einer Sicherheitsarchitektur zusammenbringen, mit der Unternehmen den CRA und NIS-2-Vorgaben unterstützen und Cybersecurity zum Bestandteil industrieller Qualität etablieren können.

Bild: Hilscher Gesell. f. Systemautomation mbHBild: Hilscher Gesell. f. Systemautomation mbH
Das NetField-Ökosystem

Die Anforderungen an Cybersecurity in der industriellen Automatisierung steigen deutlich. Mit dem Cyber Resilience Act (CRA), der NIS-2-Richtlinie und der zunehmenden IT/OT-Konvergenz müssen Hersteller und Betreiber ihre Systeme künftig durchgängig absichern. Ab 2027 wird die Einhaltung des CRAs eine Voraussetzung für die CE-Kennzeichnung. Damit wird Security zu einer verbindlichen Anforderung - und zu einem zentralen Qualitätskriterium. "Cybersicherheit lässt sich nicht nachträglich ergänzen", sagt Thomas Rauch, Chief Technology Officer bei Hilscher. "Sie muss von Anfang an in die Architektur integriert werden - in Hardware, Software und Managementsysteme." Hilscher verankert Sicherheitsmechanismen daher direkt in seinen Produkten - vom Multiprotokoll-Prozessor NetX 90 über PC-Karten und Edge-Gateways bis hin zur Cloud-Plattform NetField für Device Management. Sowohl NetX als auch NetField decken unterschiedliche Ebenen industrieller Kommunikation ab und können gemeinsam dabei helfen, ein integriertes Sicherheitskonzept umsetzen.

Hilscher Gesell. f. Systemautomation mbH

Dieser Artikel erschien in IT&Production 10 (Dezember) 2025 - 12.12.25.
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