Erfolgreicher Einkauf, selbst unter wirtschaftlichem Druck

Spieltheorie in der Beschaffung

Produzenten stehen unter Kostendruck: Vorleistungen werden teurer, Anbieter reduzieren Kapazitäten oder geben erst gar keine Angebote mehr ab. Die Planungsunsicherheit steigt, die Verhandlungsmacht vieler Firmen sinkt. Doch mit dem Einsatz spieltheoretischer Methoden im Einkauf lässt sich die eigene Position stärken.

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Die Zahl der Ausschreibungen, die mangels wettbewerbsfähiger Angebote scheitern, steigt. Anbieter halten sich aus rationaler Kalkulation häufig zurück: Sie haben hohe Opportunitätskosten und fürchten die langfristigen Risiken. Zudem wirken viele Vergabeprozesse unstrukturiert, intransparent oder opportunistisch. Die implizite Botschaft lautet häufig: 'Die Regeln ändern sich jederzeit.' Für Anbieter können diese Prozesse so viel Unsicherheit enthalten, dass sie auf eine Teilnahme verzichten. Zugleich fehlt Einkäufern häufig die Zeit oder das methodische Rüstzeug, um der strukturellen Schwächung zu begegnen.

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Doch genau hier setzen spieltheoretisch fundierte Vergabe- und Verhandlungsmethoden an.

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Dieser Artikel erschien in IT&Production Wissen Kompakt ERP CRM 2025 - 12.12.25.
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