Datenschutz und Sicherheit mit KNX Secure

Podcast: Smart Home rundum abgesichert

In Zeiten vernetzter Haustechnik, Clouddiensten und Fernzugriffen fragen sich viele: Wie sicher sind eigentlich unsere Gebäude und letztlich auch unsere Daten? In der aktuellen Folge des GEBÄUDEDIGITAL Podcasts spricht Chefredakteur Florian Streitenberger mit Christian Köthe, KNX-Trainer bei Schneider Electric, über einen Lösungsansatz, um smarte Produkte und vernetzte Umgebungen rundum abzusichern: KNX Secure. Lesen Sie hier einen exklusiven Ausschnitt aus dem Gespräch.

Bild: Schneider ElectricBild: Schneider Electric

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Warum ist Sicherheit in der Haus und Gebäudeautomation so ein großes Thema? Früher war ein Gebäude ein physischer Raum und heute ist es ein digitales Ökosystem. Jede smarte Lampe, jede Heizungssteuerung und jede Kamera ist ein potenzieller Einstiegspunkt in unser Netzwerk. Cyberkriminalität macht vor Wohnhäusern deshalb nicht halt. Und wenn jemand Zugriff auf deine Smart-Home-Geräte bekommt, kann er nicht nur deine Daten stehlen, sondern im schlimmsten Fall auch physische Kontrolle deiner Anlage übernehmen, wie z.B. die Tür öffnen, die Alarmanlage deaktivieren oder Beleuchtung, Beschattung und Heizungssteuerung stören. Deshalb ist Sicherheit nicht nur mehr ein Thema in der IT, sondern ein elementarer Bestandteil in unserer Gebäudetechnik. Was kann passieren, wenn eine Installation nicht abgesichert ist?

Klar, ich kann eine Anlage steuern. Ich kann aber auch den Bus überlasten. Du musst dir das so vorstellen: Im KNX ist es so, dass wir nur eine gewisse Datenmenge auf unserem Buskabel übertragen können. Und ich kann hier quasi, wenn ich mich von extern draufsetze, so viele Telegramme auf den Bus schicken, dass ich den Bus zusammenbrechen lasse. Und das Schlimmste ist die Löschung von Geräten, also das sogenannte Entladen. Mit anderen Worten: Nach dem Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen ist das Gerät komplett ohne Funktion.

Schneider Electric

Dieser Artikel erschien in GEBÄUDEDIGITAL 1 (Februar) 2026 - 26.02.26.
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