Von der Messung zur Entscheidung

Energiemonitoring neu gedacht

Die Identifizierung von Energieeinsparpotenzialen ist heute für viele Wirtschaftsbereiche von entscheidender Bedeutung im Hinblick auf Wettbewerbsfähigkeit. Im Rahmen der Messe SPS in Nürnberg unterhielt sich die SCHALTSCHRANKBAU-Redaktion Ende November 2025 mit Thomas Hilbig, Bereichsleiter Produktmanagement beim Energiemesstechnik-Spezialisten Janitza, über die heutigen Möglichkeiten im Bereich Energiemanagement.

Bild: Janitza Electronics GmbHBild: Janitza Electronics GmbH
Der Energieanalysator UMG 96-EL eignet sich für den Fronttafeleinbau.

Für welche Branchen ist Energiemonitoring von besonders großer Bedeutung und welche Trends zeichnen sich hier ab? Thomas Hilbig: Energiemonitoring ist heute in nahezu allen Branchen relevant, in denen elektrische Energie ein kritischer Faktor für Produktion oder Verfügbarkeit ist. Dazu zählen insbesondere die Fertigungsindustrie, Rechenzentren, Gebäude und Infrastrukturanwendungen sowie Energieversorger. In all diesen Bereichen geht es darum, Transparenz zu schaffen. Nicht nur über Verbräuche, sondern auch über den Zustand und die Belastung der elektrischen Netze. Unsere neueste Technologie zur kontaktlosen Spannungsmessung ist vor allem in Rechenzentren von großer Bedeutung. Dort müssen sehr viele Abgänge überwacht werden, häufig unter beengten Platzverhältnissen und bei laufendem Betrieb. Klassische Verdrahtungskonzepte sind hier mit hohem Aufwand verbunden. Kontaktlose Messverfahren reduzieren diesen Aufwand deutlich und ermöglichen eine skalierbare und sichere Überwachung, was gerade in hochdynamischen Umgebungen ein entscheidender Vorteil ist.

Janitza electronics GmbH

Dieser Artikel erschien in SCHALTSCHRANKBAU 1 (Februar) 2026 - 25.02.26.
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