Einsätze realitätsnah trainieren
Brandsimulation für die Flughafenfeuerwehr
Fire Go setzt auf Automatisierungstechnik von Mitsubishi Electric zur Steuerung ihrer mobilen Flugzeugbrandsimulatoren. Mit dieser Technologie schafft das Unternehmen eine Umgebung für realistische Brandschutzübungen, die Flughafenfeuerwehren auf den Ernstfall vorbereiten. Und das ist auch für andere Bereiche interessant.
Bild: Fire Go GmbHFire Go mit Sitz in Alsdorf entwickelt Brandschutzsimulationssysteme für Rettungsdienste in Europa und im Nahen Osten. Das Unternehmen baut feuerfeste Konstruktionen, die mithilfe kontrollierter Gassysteme echte Flugzeugbrände simulieren und authentisch auf Löschschaum oder Wasser reagieren. "Alles, was in der Realität brennen kann und einen Feuerwehreinsatz erfordert, bauen wir aus feuerfesten Materialien und lassen es realistisch brennen", erklärt Jochen Schürgers, Geschäftsführer von Fire Go.
Bild: Fire Go GmbH
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Bild: Fire Go GmbHFull-Scale-Simulator für realistisches Training
In Kooperation mit Siebers Mechanical Engineering aus Marsberg entschied sich Fire Go für Automatisierungstechnologien von Mitsubishi Electric. Das Melsec System-Q SPS-System verwaltet alle Simulatorfunktionen. Es steuert komplexe Szenarien im Full-Scale-Simulator, der ein Flugzeug vom Typ A320/B737 mit authentischem Cockpit, Passagierkabine und Frachtraum nachbildet. Zusätzlich koordiniert es Gasströme, Sicherheitssysteme und Brandverhaltensparameter. Über die GOT2000 HMI-Touchscreens können Ausbilder Trainingsszenarien in Echtzeit anpassen, von der Flammenintensität bis zur Windrichtung, um verschiedene Brandbekämpfungsstrategien zu testen.
Die Datenerfassungsplattform des Genesis-Systems protokolliert sämtliche Abläufe, inklusive Reaktionsgeschwindigkeit und Effektivität der angewandten Löschtechniken. So lassen sich Trainings gezielt optimieren und Ausbilder erkennen, ob einzelne Feuerwehrleute weiterer Trainings bedürfen. "Die Zuverlässigkeit unserer Melsec System-Q-Plattform in Kombination mit HMI und Datenerfassung bietet eine robuste Basis für Trainingssysteme, bei denen konstante Leistung unverzichtbar ist", betont Jörg Springsguth, Vertriebsingenieur bei Mitsubishi Electric Europe. "Wenn Feuerwehrleute sich auf ihre Ausbildung verlassen, um Leben zu retten, muss jede Komponente zuverlässig funktionieren."
Bild: Fire Go GmbH
Bild: Fire Go GmbHRealistische Feuerwehrübungen
Die präzise Steuerung der Brandsimulationen sorgt für realistische, aber sichere Szenarien. Feuerwehrleute können auch riskante Techniken üben, ohne Verletzungen oder Schäden zu riskieren. Durch die mobile Bauweise ist ein Training direkt an Flughäfen möglich. Mit den Flugzeugtypen und Layouts, die auch im Ernstfall vor Ort vorkommen.
Mit 28 Simulationspunkten deckt das System Triebwerks- und Fahrwerksbrände, Kabinen- und Tankleckszenarien ab. Die Datenerfassung liefert Ausbildern Einblicke in Effektivität und Lernfortschritte der einzelnen Teilnehmer. Regelmäßige Wartung, Ersatzteilversorgung und Service sichern die Einsatzbereitschaft.
Auch für andere Bereiche relevant
Durch die mobile Einsatzfähigkeit kann das Training an den Flughäfen stattfinden, an denen die Feuerwehrleute tatsächlich arbeiten bzw. arbeiten werden. Dies ermöglicht eine kontextbezogene Vorbereitung, die die Effektivität von Notfalltrainingsprogrammen unterstützt. Derartige Simulationstrainings steigern nachweislich die Entscheidungsfähigkeit. Studien der Feuerwehr in Allen, Texas (USA), zeigen eine Verbesserung um bis zu 22 Prozent. Und auch über Flughäfen hinaus ist das mobile System für Branchen mit hohen Sicherheitsanforderungen relevant - etwa Chemie, Energie, Verkehr oder Logistik. Überall dort, wo Teams und Rettungskräfte auf den Ernstfall vorbereitet werden müssen, sorgt die Kombination aus Automatisierungstechnologie und Ingenieurskompetenz für präzise, wiederholbare und sichere Trainingsbedingungen.
Fire Go setzt auf Automatisierungstechnik von Mitsubishi Electric zur Steuerung ihrer mobilen Flugzeugbrandsimulatoren. Mit dieser Technologie schafft das Unternehmen eine Umgebung für realistische Brandschutzübungen, die Flughafenfeuerwehren auf den Ernstfall vorbereiten. Und das ist auch für andere Bereiche interessant.
Bild: Fire Go GmbHFire Go mit Sitz in Alsdorf entwickelt Brandschutzsimulationssysteme für Rettungsdienste in Europa und im Nahen Osten. Das Unternehmen baut feuerfeste Konstruktionen, die mithilfe kontrollierter Gassysteme echte Flugzeugbrände simulieren und authentisch auf Löschschaum oder Wasser reagieren. "Alles, was in der Realität brennen kann und einen Feuerwehreinsatz erfordert, bauen wir aus feuerfesten Materialien und lassen es realistisch brennen", erklärt Jochen Schürgers, Geschäftsführer von Fire Go.
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Mitsubishi Electric Europe B.V.
Dieser Artikel erschien in IT&Production 1 (Februar) 2026 - 06.02.26.Für weitere Artikel besuchen Sie www.it-production.com