KI-gestützte Schweißroboter für maritime Instandhaltung
Bild: DFKI/Christian KochEin Forschungskonsortium hat unter der Leitung des Deutschen Forschungszentrums für künstliche Intelligenz (DFKI) einen Unterwasser-Schweißroboter entwickelt, der mithilfe von künstlicher Intelligenz und moderner Sensorik Unterwasserschweißungen durchführen soll. Das DFKI entwickelte für das Projekt einen modularen Unterwassermanipulator. Der Roboterarm ist bis zu einer Tiefe von 6.000m einsetzbar, verfügt über eine Reichweite von 2m und ist an unterschiedliche Einsatzszenarien anpassbar. Durch eine Kombination aus dezentraler Gelenkregelung und übergeordneter Bewegungsplanung führt der Manipulator die Schweißarbeiten wiederholgenau durch. Das vom Fraunhofer IGD entwickelte Stereo-Kamerasystem liefert hochauflösende Unterwasseraufnahmen direkt am Schweißbrenner. Darauf aufbauend hat das Labor für Autonomie Systeme der TH Köln KI-Modelle entwickelt, die Schweißstöße sowie deren Start- und Endpunkt autonom erkennen. Die KI berechnet anschließend die optimale Bewegung des Roboters. Außerdem wird hier das Fülldraht-Schweißverfahren eingesetzt, das Unterwasserschweißungen automatisierbar macht. Durch den kontinuierlichen Draht muss der Schweißprozess nicht nach wenigen Zentimetern unterbrochen werden, was einen ununterbrochenen Materialfluss bildet. Die Lösung soll Reparaturen von Hafenanlagen, Offshore-Strukturen und anderen metallischen Bauwerken übernehmen, die derzeit von Hand durchgeführt werden müssen.
Bild: DFKI/Christian KochEin Forschungskonsortium hat unter der Leitung des Deutschen Forschungszentrums für künstliche Intelligenz (DFKI) einen Unterwasser-Schweißroboter entwickelt, der mithilfe von künstlicher Intelligenz und moderner Sensorik Unterwasserschweißungen durchführen soll. Das DFKI entwickelte für das Projekt einen modularen Unterwassermanipulator. Der Roboterarm ist bis zu einer Tiefe von 6.000m einsetzbar, verfügt über eine Reichweite von 2m und ist an unterschiedliche Einsatzszenarien anpassbar. Durch eine Kombination aus dezentraler Gelenkregelung und übergeordneter Bewegungsplanung führt der Manipulator die Schweißarbeiten wiederholgenau durch. Das vom Fraunhofer IGD entwickelte Stereo-Kamerasystem liefert hochauflösende Unterwasseraufnahmen direkt am Schweißbrenner. Darauf aufbauend hat das Labor für Autonomie Systeme der TH Köln KI-Modelle entwickelt, die Schweißstöße sowie deren Start- und Endpunkt autonom erkennen. Die KI berechnet anschließend die optimale Bewegung des Roboters. Außerdem wird hier das Fülldraht-Schweißverfahren eingesetzt, das Unterwasserschweißungen automatisierbar macht. Durch den kontinuierlichen Draht muss der Schweißprozess nicht nach wenigen Zentimetern unterbrochen werden, was einen ununterbrochenen Materialfluss bildet. Die Lösung soll Reparaturen von Hafenanlagen, Offshore-Strukturen und anderen metallischen Bauwerken übernehmen, die derzeit von Hand durchgeführt werden müssen.
Intelligenz (DFKI) Deutsches Forschungszentrum für Künstl.
Dieser Artikel erschien in ROBOTIK UND PRODUKTION Newsletter 2 2026 - 22.01.26.Für weitere Artikel besuchen Sie www.robotik-produktion.de