Digitaler Zwilling
Phoenix Contact setzt auf die Asset Administration Shell (AAS)
Mit der Asset Administration Shell (AAS) treibt Phoenix Contact die Standardisierung digitaler Zwillinge konsequent voran. Frank Possel-Dölken, Chief Digital Officer und Mitglied der Geschäftsführung, erläutert, wie Phoenix Contact mit der AAS eine durchgängige, automatisierte Bereitstellung von Produktdaten etabliert - interoperabel, maschinenlesbar und international skalierbar, im Schulterschluss mit Industrie und Verbänden.
Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbHDie Digitalisierung von Prozessen sowie softwarebasierten Produkten und Dienstleistungen erweist sich als Treiber für zukünftige Innovationen. Außerdem trägt sie zur Schonung von Ressourcen sowie einer effizienteren Gestaltung von Prozessen in internationalen Märkten und im eigenen Unternehmen bei. Mit der Asset Administration Shell (AAS) als digitalem Zwilling von Industrie 4.0 ist ein einheitlicher, weltweit nutzbarer Standard entstanden, der Komponenten, Maschinen und Prozesse nahtlos verbindet. Phoenix Contact verwendet die AAS bereits für erste Produktgruppen, um technische Daten, Produktdokumentationen und Zertifikate über ein digitales Typenschild mit dem Anwender auszutauschen. Mittels des ergänzenden Digitalen Produktpasses (DPP) werden zusätzliche Informationen zur Erfüllung von Berichtspflichten zur Verfügung gestellt. Derzeit gibt es schon digitale Zwillinge für mehr als 85.000 Produkte von Phoenix Contact, die durch Unternehmen konsumiert werden können. Dies erfolgt rein digital, also ohne Papier oder E-Mail, einfach per AAS. Die Daten werden dem Anwender über einen am Produkt angebrachten QR-Code über sein Smartphone per Web zugänglich gemacht oder sind maschinenlesbar über eine AAS-API durch IT-Systeme erreichbar.
Digital Twin Association (IDTA)
Darüber hinaus strebt Phoenix Contact eine weitreichende automatisierte Bereitstellung von Produktinformationen und änderungen per AAS an, welche die AAS-nutzenden Unternehmen automatisiert in ihre IT-Prozesse übernehmen können. Dazu unterstützt Phoenix Contact als eines der Gründungsmitglieder die Industrial Digital Twin Association (IDTA). Mit ihren Mitgliedsunternehmen engagiert sich die IDTA (https://industrialdigitaltwin.org) für die weitere Entwicklung und internationale Standardisierung der AAS-Architektur, der Open Source für AAS API (Server und Client) sowie für die Organisation und Standardisierung der verwendeten Datenmodelle (AAS-Teilmodelle). Um ein öffentliches Signal für die Implementierung und Skalierung der AAS zu setzen, hat Phoenix Contact die Absichtserklärung des ZVEI unterschrieben und unterstreicht somit den Einsatz der AAS in der Unternehmensgruppe. Der Fokus liegt dabei auf der Bereitstellung und Nutzung relevanter Produktdaten gemäß den AAS-Standards für den Informationsaustausch mit Kunden. Ferner sollen die eigenen IT-Systeme in Kooperation mit den jeweiligen IT-Softwareanbietern und zuliefernden Unternehmen für Produktionsmittel und Materialien entsprechend ertüchtigt werden.
Aufruf: Produkte AAS-fähig machen
An dieser Stelle möchte Phoenix Contact alle Unternehmen dazu aufrufen, sich der AAS anzunehmen und ihre Produkte bzw. Systeme AAS-fähig zu machen. Dieser Aufruf richtet sich an Unternehmen, die digitale Zwillinge als AAS für ihre Kunden erzeugen und zur Verfügung stellen. Zudem sind explizit Softwarehersteller und -dienstleister angesprochen, die ihre Software und IT-Systeme AAS-fähig gestalten müssen. Erst dann lässt sich eine auf der AAS basierende, weltweit standardisierte und automatisierte industrielle Datenlogistik umsetzen. Gehen Sie mit und beschleunigen Sie die digitale Transformation, sodass die Effizienz und Innovationskraft Ihres Unternehmens durch Vernetzung gefördert wird.
Mit der Asset Administration Shell (AAS) treibt Phoenix Contact die Standardisierung digitaler Zwillinge konsequent voran. Frank Possel-Dölken, Chief Digital Officer und Mitglied der Geschäftsführung, erläutert, wie Phoenix Contact mit der AAS eine durchgängige, automatisierte Bereitstellung von Produktdaten etabliert - interoperabel, maschinenlesbar und international skalierbar, im Schulterschluss mit Industrie und Verbänden.
Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbHDie Digitalisierung von Prozessen sowie softwarebasierten Produkten und Dienstleistungen erweist sich als Treiber für zukünftige Innovationen. Außerdem trägt sie zur Schonung von Ressourcen sowie einer effizienteren Gestaltung von Prozessen in internationalen Märkten und im eigenen Unternehmen bei. Mit der Asset Administration Shell (AAS) als digitalem Zwilling von Industrie 4.0 ist ein einheitlicher, weltweit nutzbarer Standard entstanden, der Komponenten, Maschinen und Prozesse nahtlos verbindet. Phoenix Contact verwendet die AAS bereits für erste Produktgruppen, um technische Daten, Produktdokumentationen und Zertifikate über ein digitales Typenschild mit dem Anwender auszutauschen. Mittels des ergänzenden Digitalen Produktpasses (DPP) werden zusätzliche Informationen zur Erfüllung von Berichtspflichten zur Verfügung gestellt. Derzeit gibt es schon digitale Zwillinge für mehr als 85.000 Produkte von Phoenix Contact, die durch Unternehmen konsumiert werden können. Dies erfolgt rein digital, also ohne Papier oder E-Mail, einfach per AAS. Die Daten werden dem Anwender über einen am Produkt angebrachten QR-Code über sein Smartphone per Web zugänglich gemacht oder sind maschinenlesbar über eine AAS-API durch IT-Systeme erreichbar.
Phoenix Contact Deutschland GmbH
Dieser Artikel erscheint in SPS-MAGAZIN 1 (Februar) 2026 - 13.02.26.Für weitere Artikel besuchen Sie www.sps-magazin.de