Vom Stromlaufplan zum fertigen Schaltschrank

Wie KI den Schaltschrankbau neu strukturiert

Der Schaltschrankbau zählt zu den anspruchsvollsten Disziplinen der Elektrokonstruktion. Planung, Layout, Verdrahtung, Beschriftung und Dokumentation greifen eng ineinander. Hinzu kommt die Erstellung von Fertigungsdaten für Drähte, Drahtsätze, Montageplatten und Gehäuse. In der Praxis werden diese Schritte jedoch häufig in getrennten Arbeitsschritten bearbeitet - teils mit unterschiedlichen Werkzeugen, teils manuell. Medienbrüche, redundante Dateneingaben und individuelle Auslegungen erhöhen den Zeitaufwand und machen den Prozess fehleranfällig.

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Eine weitere neue KI-Funktion ist die Übersetzung einzelner Texte bis hin zur gesamten Dokumentation in beliebige Sprachen. Einfach der WSCAD-Software die gewünschte Sprache(n) mitteilen und diese sucht und liefert die korrekten Formulierungen. Was bisher

Mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz entsteht erstmals die Möglichkeit, diese Prozesskette systematisch zusammenzuführen. Ziel ist dabei nicht die vollständige Automatisierung der Elektrokonstruktion, sondern eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Software und Ingenieurwissen. Wiederkehrende Routineaufgaben werden automatisiert, während der Konstrukteur die Kontrolle über Struktur, Qualität und Bewertung behält. Der KI-generierte Schaltschrank steht damit exemplarisch für einen Paradigmenwechsel: weg von isolierten Einzelschritten, hin zu einem durchgängigen, datengetriebenen Workflow.

WSCAD GmbH

Dieser Artikel erschien in SCHALTSCHRANKBAU 1 (Februar) 2026 - 25.02.26.
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