Wie Ransomware-Gruppen ihre Opfer auswählen

Sophos X-Ops-Analyse zeigt das Vorgehen

Laut einer Untersuchung des Cybersecurity-Spezialisten Sophos gehen Ransomware-Kriminelle bei ihren Angriffen oft den Weg des geringsten Widerstands.

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Die Sophos X-Ops: Counter Threat Unit (CTU) untersucht, wie Ransomware-Akteure ihre Ziele auswählen. Die Security-Spezialisten betonen darin, dass die Cyberkriminellen gerne den Weg des geringsten Widerstands gehen: Die überwiegende Mehrheit der untersuchten Ransomware-Angriffe erfolgte demnach opportunistisch und nicht gezielt. Laut Analyse nutzen Angreifer in den meisten Fällen ihre vorhandenen Zugriffsrechte aus, anstatt Opfer nach Branche, Standort oder strategischer Bedeutung auszuwählen.

Obwohl einige Gruppen gezielt versuchen, über den Zugang zu umsatzstarken Unternehmen höhere Lösegeldforderungen durchzusetzen, zeigen die Untersuchungsergebnisse, dass die Mehrheit der Ransomware-Angriffe kleine Unternehmen trifft. Als Gründe dafür verweist Sophos darauf, dass in diesem Bereich begrenzte Budgets und fehlende eigene Ressourcen für Cybersicherheit die Verwundbarkeit erhöhen. Sie werden von Angreifern als besonders leicht erreichbare Ziele wahrgenommen.

Sophos Technology GmbH

Dieser Artikel erschien in www.i40-magazin.de www.i40-magazin.de 2026 - 01.01.26.
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