Datendurchgängigkeit im Maschinen-Engineering

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Gea baut Anlagen und Maschinen. Zur Automatisierung einer Zentrifuge für die Nahrungsmittelindustrie setzt das Unternehmen auf Eplan, Rittal und Rockwell Automation. Konstruiert wird dabei in einem Eplan-Projekt als gemeinsame Software-Umgebung. Das bringt Effizienzvorteile.

Bild: Eplan GmbH & Co. KGBild: Eplan GmbH & Co. KG
Bild 1 | Von Gea für Craft-Brauereien entwickelt: der effiziente Plug&Win-I-Separator.

Der Bau von Maschinen ist ein komplexes Werk. Dabei entstehen hochtechnisierte Gebilde, die immer mehr können und möglichst automatisiert fertigen sollen. Und der Wettbewerb ist hart. Maschinenbauer sind deshalb stets auf der Suche nach Möglichkeiten, ihre Effizienz zu steigern. Die Phase des Engineerings zu verkürzen und Maschinen damit insgesamt schneller ans Produzieren zu kriegen, ist ein Ansatz. Den verfolgt Gea - gemeinsam mit Eplan und Rittal sowie seinem Partner Rockwell Automation. Gea, Maschinenbauer und langjähriger Eplan Kunde, sucht explizit Komplettlösungen, die die verschiedenen Engineering-Disziplinen miteinander in Einklang bringen. Das Unternehmen verkauft weltweit Maschinen und Anlagen. Kunden kommen etwa aus der Nahrungsmittel-, Getränke- oder Pharmaindustrie. Zu Gea-Produkten zählen dabei auch sogenannte Separatoren. Das sind vertikal angeordnete Zentrifugen, die zum Einsatz kommen, um Flüssigkeiten zu trennen und zu klären. So auch der Gea Plug&Win-I-Separator. Dieser wurde für Craft-Brauereien und Apfelweinproduzenten mit dem Ziel entwickelt, mehr aus jeder Charge zu gewinnen. Ebenjener wurde nun 'datendurchgängig konstruiert'. Heißt, Daten aus der Schaltschrank-Konstruktion werden für weitere Schritte und unterschiedliche Gewerke zur Verfügung gestellt - und zwar durch Nutzung von Eplan als übergreifender Software und entsprechender Plattform. Dabei wurden auch Rockwell-Lösungen integriert, da sie den Separator steuern. Zum Schutz dieser Komponenten kam ein branchenspezifisches Schaltschrank-System von Rittal zum Einsatz. Ergebnis: ein durchgängiger Datenfluss vom Engineering über die Fertigung bis hin zu Wartung und Betrieb. Eine solch ganzheitliche Vorgehensweise erleichtert die Auswahl passender Hardware. Ein Beispiel: Rittal etwa stellt über das Eplan Data Portal aussagekräftige Daten seiner verschiedenen Schaltschranklösungen bereit. Durch den in das Data Portal integrierten Produktkonfigurator Rittal RiPanel ist schon zu Beginn der Planungen sichergestellt, dass ein zu den Umgebungsbedingungen passender Schrank gefunden wird, der die vorgesehenen Komponenten aufnehmen kann. Die enge Verbindung von Soft- und Hardware sorgt dafür, dass Qualitätsansprüche eingehalten werden: Bei der Auswahl über das Data Portal und Rittal RiPanel werden für das Engineering relevante Daten der Rittal Schaltschränke direkt bereitgestellt. Damit ist garantiert, dass die Lösung passt. Dieses Prinzip gilt gleichermaßen auch für andere Partner und weitere Komponenten. "Der digitale Zwilling des Maschinen-Schaltschranks mit detaillierten Komponentendaten ist einer der wichtigsten Faktoren des Projekts", erklärt Simon Budde, Head of Partner Management bei Eplan.

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Bild 2 | Nahtloser Übergang: Einfügen von Teilen aus der Eplan Cloud in die Projekt- und Teiledatenbank.

"Das umfasst auch die Komponenten, die unser Partner Rockwell Automation beigesteuert hat."

EPLAN GmbH & Co. KG

Dieser Artikel erschien in SCHALTSCHRANKBAU 2 (März) 2026 - 16.03.26.
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