KI-Agenten in der Industrie

Zusammenspiel von Mensch und Maschine

Produzenten setzen auf KI-Anwendungen, um Prozesse in Echtzeit zu steuern, zu überwachen und zu automatisieren. Mit Agentic AI sollen sich bestehende Systeme weiter verbessern lassen, damit industrielle Abläufe noch effizienter werden. Stand heute brauchen die Systeme am Ende noch eine menschliche Kontrollinstanz.

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KI-Anwendungen sind in der Industrie seit über zwei Jahrzehnten fest etabliert: Sie werten Betriebsdaten aus der Wertschöpfungskette aus, damit menschliche Teams Geschäftsentscheidungen treffen können. Nun entwickeln werden auch KI-Agenten branchenübergreifend von theoretischen Konstrukten zu praktischen Anwendungen entwickelt.

Autonome Entscheidungen machen den Unterschied

Mit agentischer KI sind Systeme gemeint, in denen autonome Agenten unabhängig voneinander oder miteinander arbeiten können, um bestimmte Aufgaben innerhalb eines definierten Workflows zu erledigen. Egal ob in Fabriken, Raffinerien und Kraftwerken, die selbstgesteuerten Co-Piloten stecken tief in Produktionsanlagen, Netzwerken und Maschinen. Sie analysieren und optimieren Prozesse, um verschiedene Effekte zu erzielen: die Betriebszeit erhöhen, die Markteinführungszeit für Produktdesigns verkürzen und Abfälle in der Produktion reduzieren. Doch damit agentische KI dies leisten kann, braucht es ein stabiles Datenfundament. Um sicherzugehen, dass sich KI zuverlässig anwenden lässt, sollten Unternehmen zunächst ihre Daten konsolidieren und eine zugängliche, kontrollierte und durch Governance gesteuerte Datenlandschaft schaffen. Zudem setzt die reibungslose Integration in den Betrieb und die Systeme eine durchdachte und flexible KI-Strategie voraus, denn neue Technologien, Modelle und Anbieter kommen in rasantem Tempo auf den Markt.

AVEVA GmbH

Dieser Artikel erscheint in www.it-production.com 2026 - 31.12.26.
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