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Dezentrale Automatisierung

In friedlicher Koexistenz mit dem Schaltschrankbau

Vor rund vier Jahren hat Beckhoff das MX-System eingeführt: eine steckbare Systemlösung für die schaltschranklose Automatisierung von Maschinen. Im Podcast diskutieren wir mit Daniel Siegenbrink, Produktmanager des MX-Systems, unter anderem die Vorteile, aber auch die Limitierungen der dezentralen Automatisierung, deren Anwendungsspektrum sowie die bisherige Resonanz im Markt. Die nachfolgende Niederschrift ist eine gekürzte Version des Podcasts.

Bild: Beckhoff Automation GmbH & Co. KGBild: Beckhoff Automation GmbH & Co. KG

Historisch betrachtet: Wann ist das Thema der schaltschranklosen Automatisierung erstmals aufgekommen? Daniel Siegenbrink: Mir sind Mitte der 90er-Jahre die ersten dezentralen Asynchronmotoren mit darauf montierten Frequenzumrichtern im Markt begegnet. Damals sind also bereits die ersten Funktionalitäten aus dem Schaltschrank an die Maschine verlagert worden. Das hat sich dann mit dezentralen I/O-Modulen fortgesetzt, dann kamen Ventilinseln usw. In den 2010er-Jahren ging es dann weiter mit der ersten dezentralen Servotechnik. Das Portfolio ist dann ständig angewachsen. Aus welchem Grund hat sich Beckhoff diesem Thema zugewandt? Wir sind mit dezentralen Ein- und Ausgangsmodulen bereits Anfang der 2000er-Jahre gestartet. Damals noch als Profibus- oder als CAN-Devices, dann recht schnell Ethercat-basiert. Durch unsere Nähe zum Maschinenbau kennen wir die Anforderungen der Branche und haben unsere Lösungen weiterentwickelt. Unsere Panel-PCs sind ja auch dezentrale Einheiten. Dann kam die Servotechnik, und so haben wir das Thema konsequent weiterverfolgt.

Beckhoff Automation GmbH & Co. KG

Dieser Artikel erschien in SCHALTSCHRANKBAU 2 (März) 2026 - 16.03.26.
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