Edge-Layer mit Software-Containern

Produktionsmaschinen per Edge-Stack angebunden

Nach dem Hype der jungen Jahre geht es bei den IoT-vernetzten Produktionslandschaften zunehmend um deren Zukunftsfähigkeit. Ein Edge-Layer hilft dem Anwenderunternehmen, die Datenflüsse im Internet of Things zu strukturieren, Sicherheitsmechanismen zu verankern und das IoT zu skalieren, vom Sensor bis zur Cloud.

Bild: Kontron AIS GmbHBild: Kontron AIS GmbH
Vom Shopfloor in die Cloud: der Architekturaufbau eines Edge-Layers

Die Digitalisierung bringt für Produktionsumgebungen drei zentrale Herausforderungen mit sich:

Dezentralisierung und Heterogenität: Unterschiedliche Protokolle und Generationen von Maschinensteuerungen sowie Legacy-IT führen oft zu schwer wartbarer Heterogenität.

Wachsende Sicherheitsrisiken: Mit jedem Endgerät und jeder Schnittstelle vergrößert sich die Angriffsfläche. Besonders kritisch sind Geräte, die ohne sichere Gateways mit der Cloud verbunden sind.

Verwaltung und Updates: Software ist heute auf nahezu jedem Sensor und Gateway im Einsatz. Ohne Update-Strategie steigen Sicherheitsrisiken und der Aufwand zur Erfüllung regulatorischer Anforderungen wie des Cyber Resilience Acts (CRA).

Kontron AIS GmbH

Dieser Artikel erschien in IT&Production MES Wissen Kompakt 2026 - 08.04.26.
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