ERP- und EDI-Integration in der Automobilzulieferung

Ungestörter Systemwechsel

Die J. D. von Hagen AG führte ERP-System und EDI-Software parallel ein - bei laufender OEM-Kommunikation und rund 32.000 EDI-Nachrichten pro Monat. Mit Hüngsberg gelang eine stufenweise Migration, die Prozesssicherheit und Lieferfähigkeit während des Systemwechsels erhielt. Funktionen wie VDA Split und eine transparente Transaktionsübersicht reduzierten Fehler und erhöhten die Nachweisfähigkeit gegenüber Kunden.

Bild: H�ngsberg GmbHBild: Hüngsberg GmbH

Die J. D. von Hagen AG (JDEHA) ist ein seit 1885 bestehendes und heute in der fünften Generation geführtes Familienunternehmen. Es konstruiert und produziert Kunststoff- und Metallkomponenten vom ersten Entwurf über fertige Einzelkomponenten bis zu integrierten Systemen. Mit ihren zwei Produktionsstätten in Iserlohn und über 250 Mitarbeitenden ist der Produzent auch als globaler Direktzulieferer der Automobil- und Motorradindustrie tätig. Seit 2022 kooperiert die Firma mit dem IT-Dienstleister Hüngsberg. Das erste Projekt war die EDI-Anbindung an einen großen Autobauer, bevor 2023 neue Formate von fünf weiteren Kunden sowie in Folge mehrere andere OEM hinzugefügt wurden. Vor Einsatz der EDI-Systeme verwendete der Fertiger eine eigene Anwendung mit lediglich einer Datenübertragung. Aufgrund der Notwendigkeit, ein neues ERP-System einzuführen, bestand die große Herausforderung darin, ERP- und EDI-Systeme gleichzeitig zu implementieren, inklusive Konvertierung und Verankerung mit den neuen Warenwirtschaftsstrukturen.

Hüngsberg GmbH

Dieser Artikel erschien in IT&Production 3 (April) 2026 - 08.04.26.
Für weitere Artikel besuchen Sie www.it-production.com