Der EU Cyber Resilience Act im Umfeld von IT und OT

Deutliche Erhöhung des Cybersecurity-Niveaus

Der EU Cyber Resilience Act (CRA) stellt verbindliche Anforderungen an die Entwicklung und Pflege von Produkten mit digitalen Elementen. Darunter sind Erzeugnisse zu verstehen, die mit Geräten oder Netzwerken verbinden können, also Hardware mit Netzwerkfähigkeit und Software. Das wird die Auswahl und den Betrieb dieser Produkte erheblich beeinflussen.

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Was verbindet DPP und CRA?

Der digitale Produktpass und Cyber Resilience Act greifen auf dieselbe Basis zu: strukturierte, versionierte Produktdaten über den gesamten Lebenszyklus. Während der DPP Material- und Nachhaltigkeitsinformationen fordert, verlangt der CRA Sicherheitsnachweise und Software-Dokumentation. Wer beide Anforderungen integriert in einer gemeinsamen Datenarchitektur abbildet, vermeidet Datensilos, reduziert Auditaufwand und senkt langfristig Compliance-Kosten.

Im Rahmen der Strategie der Europäischen Union zur Stärkung der Cyber-Sicherheit werden Regulierungen sowohl für Betreiber ebenso wie für Anbieter entsprechender Produkte erstellt. Hersteller müssen ihre Produkte für die Cyber-Sicherheit ertüchtigen und auch langfristige Zusagen zur Aufrechterhaltung geben. Betreiber haben die Cyber-Sicherheit umzusetzen. Dazu müssen sie ebenfalls die jeweiligen Eigenschaften und Fähigkeiten der Hersteller im Allgemeinen sowie der entsprechenden Angebote - will heißen Produkte oder Dienste - prüfen.

Phoenix Contact Deutschland GmbH

Dieser Artikel erschien in IT&Production 3 (April) 2026 - 08.04.26.
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