Baumaschinen aus der autonomen Fertigung

Roboter im Stahlbau

Der Baumaschinenhersteller Liebherr fertigt in seinem Werk im österreichischen Telfs ganze Baugruppen automatisiert. Eine von Yaskawa entwickelte und gebaute Fertigungszelle mit drei Industrierobotern übernimmt dabei sämtliche Manipulations- und Fügeprozesse bis hin zur Ausschleusung des fertigen Bauteils.

Bild: Yaskawa Europe GmbHBild: Yaskawa Europe GmbH
Das Liebherr Werk in Telfs (Tirol) möchte seine Produktion auf 3.000 Geräte pro Jahr steigern - auch durch die Modernisierung von Montagelinien und Stahlbauanlagen.

Die Liebherr-Firmengruppe mit Hauptsitz in der Schweiz zählt zu den größten Baumaschinenherstellern der Welt. Im Werk im österreichischen Telfs entstehen Planier- und Laderaupen, Teleskoplader und Rohrleger.

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Die beiden Motoman Industrieroboter vom Typ AR2010 im Einsatz beim automatischen Heften und Verschweißen der Bauteile.

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Das Anlagenkonzept kombiniert insgesamt vier Arbeitsstationen: zwei Schweißstationen (oben im Bild) und zwei Handlingbereiche (Mitte und rechts außerhalb des Bildbereichs).

Langfristig sollen dort 3.000 Geräte pro Jahr gefertigt werden. Dafür setzt Liebherr konsequent auf Automatisierung. Als 'Leuchtturmvorhaben für die Erdbewegungssparte der Liebherr-Gruppe im Stahlbau' haben sich Jürgen Vizvary, Projektmanager Produktion, und seine Kollegen in diesem Zusammenhang die Automatisierung der Fertigung von drei unterschiedlichen Laufrollenrahmen für Planierraupen vorgenommen, die bisher manuell geheftet und verschweißt wurden. "Der Ansatz verfolgte ein High-Performance-Konzept: vollständig automatisiertes Schweißen, das hochenergetische und vollständig parametrierbare Schweißprozesse ermöglicht", sagt Vizvary. Weitere Ziele waren, eine reproduzierbare Qualität zu erreichen und zugleich Optimierungspotenziale in Bauteil- und Schweißprozessen zu heben. Dazu sollte auch das Handling der Komponenten automatisiert werden.

Yaskawa Europe GmbH

Dieser Artikel erschien in IT&Production 3 (April) 2026 - 08.04.26.
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